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Die 3 besten Salesforce Alternativen 2026

Salesforce kostet im Einstieg 25,00 $ pro Nutzer und Monat und gehört zur Kategorie Enterprise- und All-in-One-CRM. Diese Seite prüft die stärksten Alternativen aus demselben Feld: was sie besser machen, wo sie schwächer sind, was sie bei Ihrer Teamgröße kosten - und wann es sinnvoller ist, bei Salesforce zu bleiben.

Warum suchen Teams nach Salesforce Alternativen?

Die Suche beginnt selten beim Produkt selbst, sondern bei einem konkreten Reibungspunkt. Bei Salesforce sind es vor allem diese drei - abgeleitet aus Preisstruktur, Tarifgrenzen und Funktionsumfang:

  1. Grund 1

    Die Enterprise-Realität von 175 USD pro Nutzer sprengt SMB-Budgets

  2. Grund 2

    Betrieb und Anpassung setzen eine eigene Administratorrolle voraus

  3. Grund 3

    Die Einführung läuft als Projekt über Monate, nicht über Tage

Wichtig ist die Reihenfolge: Erst der Grund, dann das Tool. Wer wegen der Kosten wechselt, braucht eine andere Alternative als ein Team, dem eine einzelne Funktion fehlt. Die folgenden Empfehlungen sind deshalb nach Einsatzzweck einsortiert.

Die Ausgangslage: Salesforce im Profil

Ein Wechsel kostet Migration, Schulung und Gewohnheit. Deshalb lohnt zuerst der Blick darauf, was Sie aufgeben und welche Kostenposten überhaupt am Tool hängen.

Das spricht für Salesforce

Stärken

  • Custom Objects und granulare Governance-Strukturen bilden praktisch jeden Enterprise-Prozess ab
  • Der AppExchange deckt Integrationen ab, für die andere Anbieter Eigenentwicklung verlangen
  • Agentforce-KI, CPQ und Forecasting kommen aus einer Hand statt aus drei Zusatztools
  • Outlook und Gmail sind nativ angebunden, eine separate E-Mail-Integration entfällt

Was bei Salesforce neben der Lizenz kostet

Der Lizenzpreis ist bei Salesforce die kleinere Hälfte der Rechnung. Zwischen der Starter Suite für 25 USD und der Enterprise-Edition für 175 USD pro Nutzer und Monat liegt Faktor sieben, mit Agentforce-Funktionen bewegt sich die Stufe auf 550 USD und mehr. Dazu kommen Posten, die in keiner Preisliste stehen: die Implementierung läuft in der Regel über einen Partner, der Betrieb verlangt mindestens eine halbe Administratorstelle, und Sandboxes, API-Kontingente sowie zusätzliche Speicherpakete werden separat lizenziert. Verträge laufen typischerweise über ein Jahr mit Vorauszahlung, eine Verkleinerung der Nutzerzahl ist unterjährig nicht vorgesehen.

Salesforce passt zu …

Salesforce lohnt sich ab etwa 50 Vertriebsnutzern, wenn eigene Prozesse abgebildet werden müssen, ein Administrator im Haus sitzt und ein Implementierungsbudget im fünfstelligen Bereich existiert. Dann zahlt sich die Anpassbarkeit über Jahre aus. Für ein zehnköpfiges Team, das eine Pipeline und Aktivitäten verwalten will, ist die Plattform überdimensioniert: die gleiche Aufgabe erledigen Pipedrive oder Zoho CRM zu einem Bruchteil der Kosten und ohne Projektphase.

Die 3 stärksten Salesforce Alternativen im Detail

Die Reihenfolge folgt unserer Bewertung innerhalb der Kategorie Enterprise- und All-in-One-CRM, nicht dem Preis. Jede Karte nennt die Rolle des Tools, einen belegten Vorteil und eine Schwäche gegenüber Salesforce sowie die Kosten für Ihre Teamgröße - der Rechner in der Karte stellt beide Tools direkt gegenüber.

  1. Beste Freemium-Option

    HubSpot CRM

    HubSpot CRM verbindet Inbound-Marketing, Sales Hub und Service Hub auf einer Unified Timeline und ergänzt das Ganze um das KI-Ökosystem Breeze. Mit über 1.400 Apps und nativen Marketing-Tools deckt die Plattform den kompletten Kundenlebenszyklus ab. Der kostenlose Tier mit unbegrenzten Nutzern macht sie besonders attraktiv für skalierende SMBs und Mid-Market-Teams, die Marketing und Vertrieb eng verzahnen wollen.

    Passt zu: HubSpot CRM passt zu skalierenden SMBs und Mid-Market-Teams, die Marketing und Vertrieb bewusst verzahnen und dafür eine gemeinsame Datenbasis brauchen.

    Im Vergleich zu Salesforce

    • Vorteil: Der kostenlose Tier erlaubt unbegrenzt Nutzer und Kontakte, der Einstieg kostet nichts
    • Nachteil: Zwischen dem kostenlosen Tier und Enterprise mit 150 USD pro Nutzer liegen erhebliche Preissprünge
    KostenlosFreemium · kostenloser Plan

    Einstiegstarif: $0 (Free Tier, unbegrenzte Nutzer und Kontakte)

    Dazu kommt: Der Free Tier ist tatsächlich kostenlos, die Kostenkurve beginnt erst bei den Hubs.

  2. Ideal im Microsoft-Stack

    Microsoft Dynamics 365

    Microsoft Dynamics 365 ist weniger ein isoliertes CRM als ein Modul im Microsoft-Ökosystem: ERP-Hybride, tiefe Power-Platform-Integration und Enterprise-Reporting greifen direkt in Microsoft 365, Teams, Azure und Power BI. Die Jahresverpflichtung ab 780 USD pro Nutzer rechtfertigt sich über diese native Tiefe. Zielgruppe sind Konzerne, die ohnehin stark im Microsoft-Stack verwurzelt sind.

    Passt zu: Die Plattform lohnt sich für Konzerne und größere Mittelständler, die bereits vollständig im Microsoft-Stack arbeiten: Microsoft 365, Teams, Azure und Power BI im Einsatz, eine IT-Abteilung mit Microsoft-Kompetenz, Bedarf an ERP-Nähe.

    Im Vergleich zu Salesforce

    • Vorteil: Power Platform, Power BI und Teams greifen nativ ineinander, ohne Middleware
    • Nachteil: Die Jahresverpflichtung ab 780 USD pro Nutzer bindet Budget für zwölf Monate
    ab 65,00 $ pro Nutzer und MonatEnterprise

    Einstiegstarif: $65 pro Nutzer/Monat ($780/Jahr, Jahresbindung)

    Dazu kommt: Dynamics 365 wird pro Modul lizenziert, nicht pro Plattform.

  3. Für globale Konzerne

    Oracle NetSuite CRM

    Oracle NetSuite CRM ist auf massive Skalierbarkeit ausgelegt und verarbeitet Millionen von Datensätzen auf einem ERP-Kern. Die Stärke liegt in der kompromisslosen Integration in globale Finanzsysteme und das Oracle-Ökosystem. Gedacht für globale Konzerne, bei denen unbegrenzte Skalierbarkeit und Security über allem stehen; Preise werden ausschließlich individuell verhandelt.

    Passt zu: NetSuite CRM ist für globale Konzerne gebaut, bei denen das CRM am Finanzsystem hängt und Skalierbarkeit über Bedienkomfort geht: viele Gesellschaften, mehrere Währungen, harte Compliance-Vorgaben.

    Im Vergleich zu Salesforce

    • Vorteil: Der ERP-Kern verarbeitet Millionen Datensätze ohne Architekturwechsel
    • Nachteil: Ohne Vertriebsgespräch gibt es keinen Preis und damit keine belastbare Kalkulation
    Preis auf AnfrageEnterprise

    Einstiegstarif: Individuell auf Anfrage

    Dazu kommt: Bei NetSuite ist der Preis selbst die Blackbox: Angebote entstehen aus Modulauswahl, Nutzerzahl und Vertragslaufzeit und sind untereinander kaum vergleichbar.

Feature-Matrix: Salesforce gegen alle Alternativen

Alle Kandidaten in einer Tabelle - Preis, Abrechnung und die erfassten Funktionen. Ein Strich bedeutet, dass zu diesem Punkt keine Angabe vorliegt, nicht dass die Funktion fehlt. Auf schmalen Bildschirmen lässt sich die Tabelle seitlich scrollen, Kopfzeile und Kriteriumsspalte bleiben dabei stehen.

Funktions- und Preisvergleich zwischen Salesforce und den 3 stärksten Alternativen
KriteriumSalesforceHaupt-ToolHubSpot CRMBeste Freemium-OptionMicrosoft Dynamics 365Ideal im Microsoft-StackOracle NetSuite CRMFür globale Konzerne
Einstiegspreisab 25,00 $ / Monat$25 (Essentials / Starter Suite)Kostenlos$0 (Free Tier, unbegrenzte Nutzer und Kontakte)ab 65,00 $ / Monat$65 pro Nutzer/Monat ($780/Jahr, Jahresbindung)Auf AnfrageIndividuell auf Anfrage
Abrechnungpro Nutzer / MonatEnterprisepro Nutzer / MonatFreemiumpro Nutzer / MonatEnterpriseauf AnfrageEnterprise
Kostenloser PlanNeinJaNeinNein
Custom Objects / flexibles DatenmodellJa
ERP- und FinanzintegrationJaJa
KI-FunktionenJaJa
Marketing-AutomatisierungJa

Fazit: Welche Salesforce Alternative passt zu Ihnen?

War das Budget der Auslöser, ist HubSpot CRM mit einem kostenlosen Basistarif der günstigste Einstieg unter den Kandidaten. Ohne Budget starten können Sie bei HubSpot CRM: dort gibt es einen kostenlosen Plan, dessen Grenzen Sie vor dem Umzug prüfen sollten. Geht es um Funktionsbreite, liegt unter den Kandidaten HubSpot CRM vorn: 2 von 4 erfassten Funktionen.

Und wenn keiner dieser Punkte zutrifft, bleibt Salesforce die richtige Wahl: Salesforce lohnt sich ab etwa 50 Vertriebsnutzern, wenn eigene Prozesse abgebildet werden müssen, ein Administrator im Haus sitzt und ein Implementierungsbudget im fünfstelligen Bereich existiert. Rechnen Sie den Wechsel immer gegen den Aufwand: Datenmigration, Neuaufbau der Automatisierungen und die Einarbeitung des Teams kosten in der Praxis mehr als die Differenz auf der ersten Rechnung.

Häufige Fragen zu Salesforce Alternativen

Die Antworten stammen aus den Daten dieser Seite - Preise, Tarifgrenzen und erfasste Funktionen von Salesforce und den Kandidaten.

Was ist die günstigste Salesforce Alternative?
HubSpot CRM ist mit einem kostenlosen Basistarif der günstigste Einstieg unter den geprüften Alternativen. Gegenüber Salesforce (25,00 $ pro Nutzer und Monat) sind das 25,00 $ weniger pro Nutzer und Monat. Entscheidend bleibt die Rechnung für die eigene Teamgröße: der Kostenrechner in jeder Karte zeigt sie.
Gibt es eine kostenlose Alternative zu Salesforce?
Ja. HubSpot CRM bietet einen kostenlosen Plan. Bei Salesforce beginnt die Nutzung dagegen mit einem bezahlten Tarif. Kostenlose Pläne sind meist bei Nutzerzahl, Kontaktvolumen oder Automatisierung begrenzt - für den Dauerbetrieb lohnt der Blick auf diese Grenzen.
Warum wechseln Teams von Salesforce weg?
Die häufigsten Gründe: Die Enterprise-Realität von 175 USD pro Nutzer sprengt SMB-Budgets. Betrieb und Anpassung setzen eine eigene Administratorrolle voraus. Die Einführung läuft als Projekt über Monate, nicht über Tage. Dagegen steht, was Salesforce gut macht: Custom Objects und granulare Governance-Strukturen bilden praktisch jeden Enterprise-Prozess ab.
Welche Salesforce Alternative bietet den größten Funktionsumfang?
Unter den Alternativen deckt HubSpot CRM mit 2 von 4 erfassten Funktionen den größten Umfang ab. Salesforce deckt genauso viele ab. Mehr Funktionen heißen aber nicht automatisch besser: entscheidend ist, ob die fehlenden Punkte in Ihrem Prozess vorkommen.
Was kosten die Salesforce Alternativen bei 20 Nutzern?
Im Einstiegstarif und bei 20 Nutzern kostet Salesforce 500,00 $ pro Monat, HubSpot CRM 0,00 $ pro Monat, Microsoft Dynamics 365 1.300,00 $ pro Monat, Oracle NetSuite CRM nur auf Anfrage. Die Summen beruhen auf den Listenpreisen und der jeweiligen Abrechnungseinheit - Flatrates wachsen nicht mit dem Team, Preise pro Nutzer schon.
Welche versteckten Kosten haben die Salesforce Alternativen?
HubSpot CRM: Der Free Tier ist tatsächlich kostenlos, die Kostenkurve beginnt erst bei den Hubs. Microsoft Dynamics 365: Dynamics 365 wird pro Modul lizenziert, nicht pro Plattform. Oracle NetSuite CRM: Bei NetSuite ist der Preis selbst die Blackbox: Angebote entstehen aus Modulauswahl, Nutzerzahl und Vertragslaufzeit und sind untereinander kaum vergleichbar. Solche Posten verschieben die Rechnung häufig stärker als der Preis pro Nutzer.
Für wen bleibt Salesforce die richtige Wahl?
Salesforce lohnt sich ab etwa 50 Vertriebsnutzern, wenn eigene Prozesse abgebildet werden müssen, ein Administrator im Haus sitzt und ein Implementierungsbudget im fünfstelligen Bereich existiert. Wer nicht in dieses Profil passt, findet in den oben gelisteten Alternativen meist die passendere Abrechnung oder den spezialisierteren Funktionsumfang.