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Die 3 besten HubSpot CRM Alternativen 2026

HubSpot CRM ist im Einstieg kostenlos und gehört zur Kategorie Enterprise- und All-in-One-CRM. Diese Seite prüft die stärksten Alternativen aus demselben Feld: was sie besser machen, wo sie schwächer sind, was sie bei Ihrer Teamgröße kosten - und wann es sinnvoller ist, bei HubSpot CRM zu bleiben.

Warum suchen Teams nach HubSpot CRM Alternativen?

Die Suche beginnt selten beim Produkt selbst, sondern bei einem konkreten Reibungspunkt. Bei HubSpot CRM sind es vor allem diese drei - abgeleitet aus Preisstruktur, Tarifgrenzen und Funktionsumfang:

  1. Grund 1

    Der Sprung vom Free Tier in die Professional-Hubs ist der teuerste Schritt

  2. Grund 2

    Marketing-Kontingente werden nach Kontakten abgerechnet, nicht nach Nutzern

  3. Grund 3

    Wer nur eine Vertriebspipeline braucht, bezahlt den Plattformansatz mit

Wichtig ist die Reihenfolge: Erst der Grund, dann das Tool. Wer wegen der Kosten wechselt, braucht eine andere Alternative als ein Team, dem eine einzelne Funktion fehlt. Die folgenden Empfehlungen sind deshalb nach Einsatzzweck einsortiert.

Die Ausgangslage: HubSpot CRM im Profil

Ein Wechsel kostet Migration, Schulung und Gewohnheit. Deshalb lohnt zuerst der Blick darauf, was Sie aufgeben und welche Kostenposten überhaupt am Tool hängen.

Das spricht für HubSpot CRM

Stärken

  • Der kostenlose Tier erlaubt unbegrenzt Nutzer und Kontakte, der Einstieg kostet nichts
  • Marketing, Vertrieb und Service liegen auf einer gemeinsamen Timeline statt in getrennten Systemen
  • Über 1.400 Apps im Marketplace, dazu das KI-Ökosystem Breeze
  • Der Wechsel von Free in bezahlte Hubs erfordert keinen Systemwechsel und keine Migration

Was bei HubSpot CRM neben der Lizenz kostet

Der Free Tier ist tatsächlich kostenlos, die Kostenkurve beginnt erst bei den Hubs. Zwei Mechanismen treiben die Rechnung: Marketing-Funktionen werden nach Kontaktkontingenten abgerechnet, nicht nach Nutzern, und die Professional- sowie Enterprise-Pakete verlangen ein kostenpflichtiges Onboarding als Einmalposten. Einzelne Hubs setzen zudem eine Mindestzahl an bezahlten Sitzen voraus. Wer mit dem Free Tier startet und später Sales Hub Professional braucht, springt pro Nutzer von 0 auf einen mittleren zweistelligen Betrag - zusammen mit dem Onboarding ist das der teuerste Einzelschritt im Lebenszyklus dieses Tools.

HubSpot CRM passt zu …

HubSpot CRM passt zu skalierenden SMBs und Mid-Market-Teams, die Marketing und Vertrieb bewusst verzahnen und dafür eine gemeinsame Datenbasis brauchen. Besonders sinnvoll, wenn Inbound-Marketing ein echter Kanal ist und nicht nur ein Nebenschauplatz. Wer nur Deals in einer Pipeline verwalten will, nutzt einen Bruchteil der Plattform und fährt mit einem fokussierten Vertriebs-CRM günstiger. Für den ersten Start bleibt der kostenlose Tier trotzdem eine der besten Optionen im Markt.

Die 3 stärksten HubSpot CRM Alternativen im Detail

Die Reihenfolge folgt unserer Bewertung innerhalb der Kategorie Enterprise- und All-in-One-CRM, nicht dem Preis. Jede Karte nennt die Rolle des Tools, einen belegten Vorteil und eine Schwäche gegenüber HubSpot CRM sowie die Kosten für Ihre Teamgröße - der Rechner in der Karte stellt beide Tools direkt gegenüber.

  1. Maximale Anpassbarkeit

    Salesforce

    Salesforce ist der Maßstab für maximale Anpassbarkeit: Custom Objects, die Agentforce-KI, CPQ und granulare Governance-Strukturen lassen sich auf nahezu jeden Enterprise-Prozess zuschneiden. Über den AppExchange stehen praktisch unbegrenzte Integrationen bereit, dazu native Anbindungen an Outlook und Gmail. Gedacht für große Organisationen mit extrem komplexen Vertriebsprozessen: der beworbene Einstieg liegt bei 25 USD, die operative Enterprise-Realität bei 175 USD pro Nutzer und Monat.

    Passt zu: Salesforce lohnt sich ab etwa 50 Vertriebsnutzern, wenn eigene Prozesse abgebildet werden müssen, ein Administrator im Haus sitzt und ein Implementierungsbudget im fünfstelligen Bereich existiert.

    Im Vergleich zu HubSpot CRM

    • Vorteil: Custom Objects und granulare Governance-Strukturen bilden praktisch jeden Enterprise-Prozess ab
    • Nachteil: Der beworbene Einstieg von 25 USD hat mit der Enterprise-Realität von 175 USD pro Nutzer wenig zu tun
    ab 25,00 $ pro Nutzer und MonatEnterprise

    Einstiegstarif: $25 (Essentials / Starter Suite)

    Dazu kommt: Der Lizenzpreis ist bei Salesforce die kleinere Hälfte der Rechnung.

  2. Ideal im Microsoft-Stack

    Microsoft Dynamics 365

    Microsoft Dynamics 365 ist weniger ein isoliertes CRM als ein Modul im Microsoft-Ökosystem: ERP-Hybride, tiefe Power-Platform-Integration und Enterprise-Reporting greifen direkt in Microsoft 365, Teams, Azure und Power BI. Die Jahresverpflichtung ab 780 USD pro Nutzer rechtfertigt sich über diese native Tiefe. Zielgruppe sind Konzerne, die ohnehin stark im Microsoft-Stack verwurzelt sind.

    Passt zu: Die Plattform lohnt sich für Konzerne und größere Mittelständler, die bereits vollständig im Microsoft-Stack arbeiten: Microsoft 365, Teams, Azure und Power BI im Einsatz, eine IT-Abteilung mit Microsoft-Kompetenz, Bedarf an ERP-Nähe.

    Im Vergleich zu HubSpot CRM

    • Vorteil: Power Platform, Power BI und Teams greifen nativ ineinander, ohne Middleware
    • Nachteil: Die Jahresverpflichtung ab 780 USD pro Nutzer bindet Budget für zwölf Monate
    ab 65,00 $ pro Nutzer und MonatEnterprise

    Einstiegstarif: $65 pro Nutzer/Monat ($780/Jahr, Jahresbindung)

    Dazu kommt: Dynamics 365 wird pro Modul lizenziert, nicht pro Plattform.

  3. Für globale Konzerne

    Oracle NetSuite CRM

    Oracle NetSuite CRM ist auf massive Skalierbarkeit ausgelegt und verarbeitet Millionen von Datensätzen auf einem ERP-Kern. Die Stärke liegt in der kompromisslosen Integration in globale Finanzsysteme und das Oracle-Ökosystem. Gedacht für globale Konzerne, bei denen unbegrenzte Skalierbarkeit und Security über allem stehen; Preise werden ausschließlich individuell verhandelt.

    Passt zu: NetSuite CRM ist für globale Konzerne gebaut, bei denen das CRM am Finanzsystem hängt und Skalierbarkeit über Bedienkomfort geht: viele Gesellschaften, mehrere Währungen, harte Compliance-Vorgaben.

    Im Vergleich zu HubSpot CRM

    • Vorteil: Der ERP-Kern verarbeitet Millionen Datensätze ohne Architekturwechsel
    • Nachteil: Ohne Vertriebsgespräch gibt es keinen Preis und damit keine belastbare Kalkulation
    Preis auf AnfrageEnterprise

    Einstiegstarif: Individuell auf Anfrage

    Dazu kommt: Bei NetSuite ist der Preis selbst die Blackbox: Angebote entstehen aus Modulauswahl, Nutzerzahl und Vertragslaufzeit und sind untereinander kaum vergleichbar.

Feature-Matrix: HubSpot CRM gegen alle Alternativen

Alle Kandidaten in einer Tabelle - Preis, Abrechnung und die erfassten Funktionen. Ein Strich bedeutet, dass zu diesem Punkt keine Angabe vorliegt, nicht dass die Funktion fehlt. Auf schmalen Bildschirmen lässt sich die Tabelle seitlich scrollen, Kopfzeile und Kriteriumsspalte bleiben dabei stehen.

Funktions- und Preisvergleich zwischen HubSpot CRM und den 3 stärksten Alternativen
KriteriumHubSpot CRMHaupt-ToolSalesforceMaximale AnpassbarkeitMicrosoft Dynamics 365Ideal im Microsoft-StackOracle NetSuite CRMFür globale Konzerne
EinstiegspreisKostenlos$0 (Free Tier, unbegrenzte Nutzer und Kontakte)ab 25,00 $ / Monat$25 (Essentials / Starter Suite)ab 65,00 $ / Monat$65 pro Nutzer/Monat ($780/Jahr, Jahresbindung)Auf AnfrageIndividuell auf Anfrage
Abrechnungpro Nutzer / MonatFreemiumpro Nutzer / MonatEnterprisepro Nutzer / MonatEnterpriseauf AnfrageEnterprise
Kostenloser PlanJaNeinNeinNein
Custom Objects / flexibles DatenmodellJa
ERP- und FinanzintegrationJaJa
KI-FunktionenJaJa
Marketing-AutomatisierungJa

Fazit: Welche HubSpot CRM Alternative passt zu Ihnen?

War das Budget der Auslöser, ist Salesforce mit 25,00 $ pro Nutzer und Monat der günstigste Einstieg unter den Kandidaten. Einen dauerhaft kostenlosen Plan bietet keiner der Kandidaten, die Evaluierung läuft über Testphasen. Geht es um Funktionsbreite, liegt unter den Kandidaten Salesforce vorn: 2 von 4 erfassten Funktionen.

Und wenn keiner dieser Punkte zutrifft, bleibt HubSpot CRM die richtige Wahl: HubSpot CRM passt zu skalierenden SMBs und Mid-Market-Teams, die Marketing und Vertrieb bewusst verzahnen und dafür eine gemeinsame Datenbasis brauchen. Rechnen Sie den Wechsel immer gegen den Aufwand: Datenmigration, Neuaufbau der Automatisierungen und die Einarbeitung des Teams kosten in der Praxis mehr als die Differenz auf der ersten Rechnung.

Häufige Fragen zu HubSpot CRM Alternativen

Die Antworten stammen aus den Daten dieser Seite - Preise, Tarifgrenzen und erfasste Funktionen von HubSpot CRM und den Kandidaten.

Was ist die günstigste HubSpot CRM Alternative?
Salesforce ist mit 25,00 $ pro Nutzer und Monat der günstigste Einstieg unter den geprüften Alternativen. HubSpot CRM selbst ist im Einstieg günstiger (kostenlos) - ein Wechsel lohnt hier nur aus funktionalen Gründen. Entscheidend bleibt die Rechnung für die eigene Teamgröße: der Kostenrechner in jeder Karte zeigt sie.
Gibt es eine kostenlose Alternative zu HubSpot CRM?
Nein, keine der geprüften HubSpot CRM Alternativen bietet einen dauerhaft kostenlosen Plan - HubSpot CRM selbst schon. Die Evaluierung läuft jeweils über eine Testphase.
Warum wechseln Teams von HubSpot CRM weg?
Die häufigsten Gründe: Der Sprung vom Free Tier in die Professional-Hubs ist der teuerste Schritt. Marketing-Kontingente werden nach Kontakten abgerechnet, nicht nach Nutzern. Wer nur eine Vertriebspipeline braucht, bezahlt den Plattformansatz mit. Dagegen steht, was HubSpot CRM gut macht: Der kostenlose Tier erlaubt unbegrenzt Nutzer und Kontakte, der Einstieg kostet nichts.
Welche HubSpot CRM Alternative bietet den größten Funktionsumfang?
Unter den Alternativen deckt Salesforce mit 2 von 4 erfassten Funktionen den größten Umfang ab. HubSpot CRM deckt genauso viele ab. Mehr Funktionen heißen aber nicht automatisch besser: entscheidend ist, ob die fehlenden Punkte in Ihrem Prozess vorkommen.
Was kosten die HubSpot CRM Alternativen bei 20 Nutzern?
Im Einstiegstarif und bei 20 Nutzern kostet HubSpot CRM 0,00 $ pro Monat, Salesforce 500,00 $ pro Monat, Microsoft Dynamics 365 1.300,00 $ pro Monat, Oracle NetSuite CRM nur auf Anfrage. Die Summen beruhen auf den Listenpreisen und der jeweiligen Abrechnungseinheit - Flatrates wachsen nicht mit dem Team, Preise pro Nutzer schon.
Welche versteckten Kosten haben die HubSpot CRM Alternativen?
Salesforce: Der Lizenzpreis ist bei Salesforce die kleinere Hälfte der Rechnung. Microsoft Dynamics 365: Dynamics 365 wird pro Modul lizenziert, nicht pro Plattform. Oracle NetSuite CRM: Bei NetSuite ist der Preis selbst die Blackbox: Angebote entstehen aus Modulauswahl, Nutzerzahl und Vertragslaufzeit und sind untereinander kaum vergleichbar. Solche Posten verschieben die Rechnung häufig stärker als der Preis pro Nutzer.
Für wen bleibt HubSpot CRM die richtige Wahl?
HubSpot CRM passt zu skalierenden SMBs und Mid-Market-Teams, die Marketing und Vertrieb bewusst verzahnen und dafür eine gemeinsame Datenbasis brauchen. Wer nicht in dieses Profil passt, findet in den oben gelisteten Alternativen meist die passendere Abrechnung oder den spezialisierteren Funktionsumfang.