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Die 3 besten Zendesk Sell Alternativen 2026

Zendesk Sell kostet im Einstieg 23,00 $ pro Nutzer und Monat und gehört zur Kategorie Enterprise- und All-in-One-CRM. Diese Seite prüft die stärksten Alternativen aus demselben Feld: was sie besser machen, wo sie schwächer sind, was sie bei Ihrer Teamgröße kosten - und wann es sinnvoller ist, bei Zendesk Sell zu bleiben.

Warum suchen Teams nach Zendesk Sell Alternativen?

Die Suche beginnt selten beim Produkt selbst, sondern bei einem konkreten Reibungspunkt. Bei Zendesk Sell sind es vor allem diese drei - abgeleitet aus Preisstruktur, Tarifgrenzen und Funktionsumfang:

  1. Grund 1

    Zwischen Basic und Business vervierfacht sich der Preis pro Nutzer

  2. Grund 2

    Ohne Zendesk Support im Einsatz fehlt der Hauptvorteil

  3. Grund 3

    Telefonieminuten und Rufnummern kommen als Guthaben obendrauf

Wichtig ist die Reihenfolge: Erst der Grund, dann das Tool. Wer wegen der Kosten wechselt, braucht eine andere Alternative als ein Team, dem eine einzelne Funktion fehlt. Die folgenden Empfehlungen sind deshalb nach Einsatzzweck einsortiert.

Die Ausgangslage: Zendesk Sell im Profil

Ein Wechsel kostet Migration, Schulung und Gewohnheit. Deshalb lohnt zuerst der Blick darauf, was Sie aufgeben und welche Kostenposten überhaupt am Tool hängen.

Das spricht für Zendesk Sell

Stärken

  • Telefonie ist nativ eingebaut, ein separates Dialer-Tool entfällt
  • Direkter Durchgriff auf Zendesk Support und das dortige Ticketing
  • Zendesk Suite und Mailchimp sind als Erweiterungen vorgesehen
  • Mit 23 USD ist der Einstieg für ein Enterprise-Ökosystem vergleichsweise niedrig

Was bei Zendesk Sell neben der Lizenz kostet

Zwei Positionen stehen bei Zendesk Sell nicht im Lizenzpreis. Erstens die Telefonie: Rufnummern und Gesprächsminuten werden über Guthaben abgerechnet, bei aktivem Outbound ist das ein spürbarer monatlicher Posten. Zweitens der Funktionsumfang - Automatisierung, Vertriebsprognosen und die tieferen Analysen sitzen in den Business- und Enterprise-Stufen ab 99 USD pro Nutzer, während Basic vor allem Kontakt- und Deal-Verwaltung abdeckt. Wer das volle Bild will, rechnet zusätzlich die Lizenzen der Zendesk Suite für den Service-Teil ein, denn genau aus dieser Kombination entsteht der Mehrwert des Produkts.

Zendesk Sell passt zu …

Zendesk Sell ist die naheliegende Wahl für Vertriebsteams in Unternehmen, die Zendesk Support bereits nutzen: gemeinsame Kundenhistorie, ein Login, keine Brücke zwischen Ticket und Deal. Auch telefonielastige Innendienst-Teams profitieren vom eingebauten Dialer. Als eigenständiges CRM ohne Zendesk-Umfeld ist das Produkt dagegen schwer zu begründen, weil vergleichbare Pipeline-Funktionen bei den SMB-Spezialisten günstiger und fokussierter zu haben sind.

Die 3 stärksten Zendesk Sell Alternativen im Detail

Die Reihenfolge folgt unserer Bewertung innerhalb der Kategorie Enterprise- und All-in-One-CRM, nicht dem Preis. Jede Karte nennt die Rolle des Tools, einen belegten Vorteil und eine Schwäche gegenüber Zendesk Sell sowie die Kosten für Ihre Teamgröße - der Rechner in der Karte stellt beide Tools direkt gegenüber.

  1. Maximale Anpassbarkeit

    Salesforce

    Salesforce ist der Maßstab für maximale Anpassbarkeit: Custom Objects, die Agentforce-KI, CPQ und granulare Governance-Strukturen lassen sich auf nahezu jeden Enterprise-Prozess zuschneiden. Über den AppExchange stehen praktisch unbegrenzte Integrationen bereit, dazu native Anbindungen an Outlook und Gmail. Gedacht für große Organisationen mit extrem komplexen Vertriebsprozessen: der beworbene Einstieg liegt bei 25 USD, die operative Enterprise-Realität bei 175 USD pro Nutzer und Monat.

    Passt zu: Salesforce lohnt sich ab etwa 50 Vertriebsnutzern, wenn eigene Prozesse abgebildet werden müssen, ein Administrator im Haus sitzt und ein Implementierungsbudget im fünfstelligen Bereich existiert.

    Im Vergleich zu Zendesk Sell

    • Vorteil: Custom Objects und granulare Governance-Strukturen bilden praktisch jeden Enterprise-Prozess ab
    • Nachteil: Der beworbene Einstieg von 25 USD hat mit der Enterprise-Realität von 175 USD pro Nutzer wenig zu tun
    ab 25,00 $ pro Nutzer und MonatEnterprise

    Einstiegstarif: $25 (Essentials / Starter Suite)

    Dazu kommt: Der Lizenzpreis ist bei Salesforce die kleinere Hälfte der Rechnung.

  2. Beste Freemium-Option

    HubSpot CRM

    HubSpot CRM verbindet Inbound-Marketing, Sales Hub und Service Hub auf einer Unified Timeline und ergänzt das Ganze um das KI-Ökosystem Breeze. Mit über 1.400 Apps und nativen Marketing-Tools deckt die Plattform den kompletten Kundenlebenszyklus ab. Der kostenlose Tier mit unbegrenzten Nutzern macht sie besonders attraktiv für skalierende SMBs und Mid-Market-Teams, die Marketing und Vertrieb eng verzahnen wollen.

    Passt zu: HubSpot CRM passt zu skalierenden SMBs und Mid-Market-Teams, die Marketing und Vertrieb bewusst verzahnen und dafür eine gemeinsame Datenbasis brauchen.

    Im Vergleich zu Zendesk Sell

    • Vorteil: Der kostenlose Tier erlaubt unbegrenzt Nutzer und Kontakte, der Einstieg kostet nichts
    • Nachteil: Zwischen dem kostenlosen Tier und Enterprise mit 150 USD pro Nutzer liegen erhebliche Preissprünge
    KostenlosFreemium · kostenloser Plan

    Einstiegstarif: $0 (Free Tier, unbegrenzte Nutzer und Kontakte)

    Dazu kommt: Der Free Tier ist tatsächlich kostenlos, die Kostenkurve beginnt erst bei den Hubs.

  3. Ideal im Microsoft-Stack

    Microsoft Dynamics 365

    Microsoft Dynamics 365 ist weniger ein isoliertes CRM als ein Modul im Microsoft-Ökosystem: ERP-Hybride, tiefe Power-Platform-Integration und Enterprise-Reporting greifen direkt in Microsoft 365, Teams, Azure und Power BI. Die Jahresverpflichtung ab 780 USD pro Nutzer rechtfertigt sich über diese native Tiefe. Zielgruppe sind Konzerne, die ohnehin stark im Microsoft-Stack verwurzelt sind.

    Passt zu: Die Plattform lohnt sich für Konzerne und größere Mittelständler, die bereits vollständig im Microsoft-Stack arbeiten: Microsoft 365, Teams, Azure und Power BI im Einsatz, eine IT-Abteilung mit Microsoft-Kompetenz, Bedarf an ERP-Nähe.

    Im Vergleich zu Zendesk Sell

    • Vorteil: Power Platform, Power BI und Teams greifen nativ ineinander, ohne Middleware
    • Nachteil: Die Jahresverpflichtung ab 780 USD pro Nutzer bindet Budget für zwölf Monate
    ab 65,00 $ pro Nutzer und MonatEnterprise

    Einstiegstarif: $65 pro Nutzer/Monat ($780/Jahr, Jahresbindung)

    Dazu kommt: Dynamics 365 wird pro Modul lizenziert, nicht pro Plattform.

Feature-Matrix: Zendesk Sell gegen alle Alternativen

Alle Kandidaten in einer Tabelle - Preis, Abrechnung und die erfassten Funktionen. Ein Strich bedeutet, dass zu diesem Punkt keine Angabe vorliegt, nicht dass die Funktion fehlt. Auf schmalen Bildschirmen lässt sich die Tabelle seitlich scrollen, Kopfzeile und Kriteriumsspalte bleiben dabei stehen.

Funktions- und Preisvergleich zwischen Zendesk Sell und den 3 stärksten Alternativen
KriteriumZendesk SellHaupt-ToolSalesforceMaximale AnpassbarkeitHubSpot CRMBeste Freemium-OptionMicrosoft Dynamics 365Ideal im Microsoft-Stack
Einstiegspreisab 23,00 $ / Monat$23 - $29 (Basic)ab 25,00 $ / Monat$25 (Essentials / Starter Suite)Kostenlos$0 (Free Tier, unbegrenzte Nutzer und Kontakte)ab 65,00 $ / Monat$65 pro Nutzer/Monat ($780/Jahr, Jahresbindung)
Abrechnungpro Nutzer / MonatAbonnementpro Nutzer / MonatEnterprisepro Nutzer / MonatFreemiumpro Nutzer / MonatEnterprise
Kostenloser PlanNeinNeinJaNein
Custom Objects / flexibles DatenmodellJa
ERP- und FinanzintegrationJa
KI-FunktionenJaJa
Marketing-AutomatisierungJa
Nativer Dialer / TelefonieJa

Fazit: Welche Zendesk Sell Alternative passt zu Ihnen?

War das Budget der Auslöser, ist HubSpot CRM mit einem kostenlosen Basistarif der günstigste Einstieg unter den Kandidaten. Ohne Budget starten können Sie bei HubSpot CRM: dort gibt es einen kostenlosen Plan, dessen Grenzen Sie vor dem Umzug prüfen sollten. Beim erfassten Funktionsumfang liegen die Kandidaten gleichauf - entscheiden Sie dann nach Abrechnungsmodell und Arbeitsweise.

Und wenn keiner dieser Punkte zutrifft, bleibt Zendesk Sell die richtige Wahl: Zendesk Sell ist die naheliegende Wahl für Vertriebsteams in Unternehmen, die Zendesk Support bereits nutzen: gemeinsame Kundenhistorie, ein Login, keine Brücke zwischen Ticket und Deal. Rechnen Sie den Wechsel immer gegen den Aufwand: Datenmigration, Neuaufbau der Automatisierungen und die Einarbeitung des Teams kosten in der Praxis mehr als die Differenz auf der ersten Rechnung.

Häufige Fragen zu Zendesk Sell Alternativen

Die Antworten stammen aus den Daten dieser Seite - Preise, Tarifgrenzen und erfasste Funktionen von Zendesk Sell und den Kandidaten.

Was ist die günstigste Zendesk Sell Alternative?
HubSpot CRM ist mit einem kostenlosen Basistarif der günstigste Einstieg unter den geprüften Alternativen. Gegenüber Zendesk Sell (23,00 $ pro Nutzer und Monat) sind das 23,00 $ weniger pro Nutzer und Monat. Entscheidend bleibt die Rechnung für die eigene Teamgröße: der Kostenrechner in jeder Karte zeigt sie.
Gibt es eine kostenlose Alternative zu Zendesk Sell?
Ja. HubSpot CRM bietet einen kostenlosen Plan. Bei Zendesk Sell beginnt die Nutzung dagegen mit einem bezahlten Tarif. Kostenlose Pläne sind meist bei Nutzerzahl, Kontaktvolumen oder Automatisierung begrenzt - für den Dauerbetrieb lohnt der Blick auf diese Grenzen.
Warum wechseln Teams von Zendesk Sell weg?
Die häufigsten Gründe: Zwischen Basic und Business vervierfacht sich der Preis pro Nutzer. Ohne Zendesk Support im Einsatz fehlt der Hauptvorteil. Telefonieminuten und Rufnummern kommen als Guthaben obendrauf. Dagegen steht, was Zendesk Sell gut macht: Telefonie ist nativ eingebaut, ein separates Dialer-Tool entfällt.
Welche Zendesk Sell Alternative bietet den größten Funktionsumfang?
Unter den Alternativen liegt keine klar vorn, mehrere decken gleich viele der 5 erfassten Funktionen ab. Zendesk Sell selbst kommt auf 1. Die Matrix auf dieser Seite zeigt, welche Funktion bei welchem Tool fehlt.
Was kosten die Zendesk Sell Alternativen bei 20 Nutzern?
Im Einstiegstarif und bei 20 Nutzern kostet Zendesk Sell 460,00 $ pro Monat, Salesforce 500,00 $ pro Monat, HubSpot CRM 0,00 $ pro Monat, Microsoft Dynamics 365 1.300,00 $ pro Monat. Die Summen beruhen auf den Listenpreisen und der jeweiligen Abrechnungseinheit - Flatrates wachsen nicht mit dem Team, Preise pro Nutzer schon.
Welche versteckten Kosten haben die Zendesk Sell Alternativen?
Salesforce: Der Lizenzpreis ist bei Salesforce die kleinere Hälfte der Rechnung. HubSpot CRM: Der Free Tier ist tatsächlich kostenlos, die Kostenkurve beginnt erst bei den Hubs. Microsoft Dynamics 365: Dynamics 365 wird pro Modul lizenziert, nicht pro Plattform. Solche Posten verschieben die Rechnung häufig stärker als der Preis pro Nutzer.
Für wen bleibt Zendesk Sell die richtige Wahl?
Zendesk Sell ist die naheliegende Wahl für Vertriebsteams in Unternehmen, die Zendesk Support bereits nutzen: gemeinsame Kundenhistorie, ein Login, keine Brücke zwischen Ticket und Deal. Wer nicht in dieses Profil passt, findet in den oben gelisteten Alternativen meist die passendere Abrechnung oder den spezialisierteren Funktionsumfang.