SaaS Knightssaasknights.com

Salesforce vs Zendesk Sell: Welches ist besser in 2026?

Der Einstieg kostet bei Salesforce 25,00 $ pro Nutzer und Monat, bei Zendesk Sell 23,00 $ pro Nutzer und Monat - über die Entscheidung sagt das wenig. Dieser Vergleich stellt beide Tools gegenüber: Stärken und Schwächen im Alltag, die Gesamtkosten für Ihre Teamgröße, die Kostenposten neben der Lizenz und die Frage, für welches Team sich welches Werkzeug wirklich rechnet.

TL;DR - die Kurzfassung

Wählen Sie Salesforce, wenn …

  • Ihr Anforderungsprofil auf Enterprise-Niveau liegt: Governance, Anpassbarkeit und Skalierung wiegen dann mehr als der Preis pro Nutzer.
  • Funktionsbreite zählt: 2 von 3 verglichenen Funktionen sind abgedeckt, bei Zendesk Sell sind es 1.

Salesforce lohnt sich ab etwa 50 Vertriebsnutzern, wenn eigene Prozesse abgebildet werden müssen, ein Administrator im Haus sitzt und ein Implementierungsbudget im fünfstelligen Bereich existiert.

Wählen Sie Zendesk Sell, wenn …

  • das Budget den Ausschlag gibt: 23,00 $ pro Nutzer und Monat gegenüber 25,00 $ pro Nutzer und Monat bei Salesforce.

Zendesk Sell ist die naheliegende Wahl für Vertriebsteams in Unternehmen, die Zendesk Support bereits nutzen: gemeinsame Kundenhistorie, ein Login, keine Brücke zwischen Ticket und Deal.

Salesforce und Zendesk Sell im Kurzprofil

Salesforce

Enterprise- und All-in-One-CRM

Salesforce ist der Maßstab für maximale Anpassbarkeit: Custom Objects, die Agentforce-KI, CPQ und granulare Governance-Strukturen lassen sich auf nahezu jeden Enterprise-Prozess zuschneiden. Über den AppExchange stehen praktisch unbegrenzte Integrationen bereit, dazu native Anbindungen an Outlook und Gmail. Gedacht für große Organisationen mit extrem komplexen Vertriebsprozessen: der beworbene Einstieg liegt bei 25 USD, die operative Enterprise-Realität bei 175 USD pro Nutzer und Monat.

Preis
ab 25,00 $ / Monat$25 (Essentials / Starter Suite)
Preismodell
Enterprise

Zendesk Sell

Enterprise- und All-in-One-CRM

Zendesk Sell greift nahtlos in Zendesk Support und bringt native Telefonie direkt in den Vertriebsalltag. Über die Zendesk Suite und Mailchimp lassen sich Service- und Marketing-Prozesse anschließen. Sinnvoll vor allem für Vertriebsteams, die eng mit Kundenservice und Ticketing zusammenarbeiten.

Preis
ab 23,00 $ / Monat$23 - $29 (Basic)
Preismodell
Abonnement

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Feature-Listen sagen, was ein Tool kann. Interessanter ist, was im Alltag trägt und wo es klemmt. Die folgenden Punkte stammen aus unserer Recherche zu Preisstruktur, Funktionsumfang und Positionierung der beiden Anbieter.

Salesforce

Stärken

  • Custom Objects und granulare Governance-Strukturen bilden praktisch jeden Enterprise-Prozess ab
  • Der AppExchange deckt Integrationen ab, für die andere Anbieter Eigenentwicklung verlangen
  • Agentforce-KI, CPQ und Forecasting kommen aus einer Hand statt aus drei Zusatztools
  • Outlook und Gmail sind nativ angebunden, eine separate E-Mail-Integration entfällt

Schwächen

  • Der beworbene Einstieg von 25 USD hat mit der Enterprise-Realität von 175 USD pro Nutzer wenig zu tun
  • Ohne eigene Administratorrolle oder Implementierungspartner ist die Plattform kaum zu betreiben
  • Kein kostenloser Plan: die Evaluierung läuft über Trials und Vertriebsgespräche

Zendesk Sell

Stärken

  • Telefonie ist nativ eingebaut, ein separates Dialer-Tool entfällt
  • Direkter Durchgriff auf Zendesk Support und das dortige Ticketing
  • Zendesk Suite und Mailchimp sind als Erweiterungen vorgesehen
  • Mit 23 USD ist der Einstieg für ein Enterprise-Ökosystem vergleichsweise niedrig

Schwächen

  • Zwischen Basic mit 23 USD und Business mit 99 USD liegt ein Preissprung um das Vierfache
  • Ohne Zendesk Support im Einsatz verliert der wichtigste Vorteil seinen Wert
  • Telefonieminuten und Rufnummern sind nicht Teil der Lizenz

Kosten-Deep-Dive: Was zahlen Sie wirklich?

Der Einstiegspreis ist ein Werbeversprechen, die Gesamtkosten sind eine Rechnung. Beide hängen an der Teamgröße, am Abrechnungsmodell und an Posten, die in keiner Preisliste stehen. Stellen Sie unten Ihre Teamgröße ein - die Summen aktualisieren sich für beide Tools.

So rechnen die beiden Anbieter ab

Salesforce startet mit $25 (Essentials / Starter Suite) und rechnet pro Nutzer und Monat ab (Preismodell: Enterprise). Die nächste dokumentierte Stufe liegt bei $175 (Enterprise) - $550+ (mit Agentforce) und steckt im Rechner hinter "Höherer Tarif". Einen kostenlosen Plan gibt es nicht, der Einstieg läuft über eine Testphase.

Zendesk Sell startet mit $23 - $29 (Basic) und rechnet pro Nutzer und Monat ab (Preismodell: Abonnement). Die nächste dokumentierte Stufe liegt bei $99 - $134 (Business/Enterprise) und steckt im Rechner hinter "Höherer Tarif". Einen kostenlosen Plan gibt es nicht, der Einstieg läuft über eine Testphase.

Gesamtkosten-Rechner

Teamgröße einstellen und die monatlichen sowie jährlichen Kosten beider Tools vergleichen.

20 Nutzer
1 Nutzer
50 Nutzer
Salesforce500,00 $ / Monat

6.000,00 $ pro Jahr · 25,00 $ pro Nutzer und Monat.

Zendesk Sell460,00 $ / Monat

5.520,00 $ pro Jahr · 23,00 $ pro Nutzer und Monat.

Bei 20 Nutzern ist Zendesk Sell um 40,00 $ pro Monat günstiger - über zwölf Monate ergibt das 480,00 $ Unterschied.

Grundlage sind die Listenpreise aus unserer Tool-Datenbank. Rabatte bei Jahresvorauszahlung, Add-ons und Onboarding-Gebühren sind nicht enthalten - was typischerweise dazukommt, steht direkt unter diesem Rechner.

Versteckte Kosten neben der Lizenz

Add-ons, Onboarding-Gebühren, Seat-Buckets, Kontaktstaffeln und Bindungsfristen verschieben die Rechnung häufig stärker als der Preis pro Nutzer. Was bei diesen beiden Anbietern typischerweise dazukommt:

Salesforce

Der Lizenzpreis ist bei Salesforce die kleinere Hälfte der Rechnung. Zwischen der Starter Suite für 25 USD und der Enterprise-Edition für 175 USD pro Nutzer und Monat liegt Faktor sieben, mit Agentforce-Funktionen bewegt sich die Stufe auf 550 USD und mehr. Dazu kommen Posten, die in keiner Preisliste stehen: die Implementierung läuft in der Regel über einen Partner, der Betrieb verlangt mindestens eine halbe Administratorstelle, und Sandboxes, API-Kontingente sowie zusätzliche Speicherpakete werden separat lizenziert. Verträge laufen typischerweise über ein Jahr mit Vorauszahlung, eine Verkleinerung der Nutzerzahl ist unterjährig nicht vorgesehen.

Zendesk Sell

Zwei Positionen stehen bei Zendesk Sell nicht im Lizenzpreis. Erstens die Telefonie: Rufnummern und Gesprächsminuten werden über Guthaben abgerechnet, bei aktivem Outbound ist das ein spürbarer monatlicher Posten. Zweitens der Funktionsumfang - Automatisierung, Vertriebsprognosen und die tieferen Analysen sitzen in den Business- und Enterprise-Stufen ab 99 USD pro Nutzer, während Basic vor allem Kontakt- und Deal-Verwaltung abdeckt. Wer das volle Bild will, rechnet zusätzlich die Lizenzen der Zendesk Suite für den Service-Teil ein, denn genau aus dieser Kombination entsteht der Mehrwert des Produkts.

Für wen ist Salesforce und für wen Zendesk Sell?

Beide Tools sind gut - für unterschiedliche Teams. Die häufigste Fehlentscheidung ist nicht das schlechtere Produkt, sondern das falsche Profil.

Salesforce passt zu …

Salesforce lohnt sich ab etwa 50 Vertriebsnutzern, wenn eigene Prozesse abgebildet werden müssen, ein Administrator im Haus sitzt und ein Implementierungsbudget im fünfstelligen Bereich existiert. Dann zahlt sich die Anpassbarkeit über Jahre aus. Für ein zehnköpfiges Team, das eine Pipeline und Aktivitäten verwalten will, ist die Plattform überdimensioniert: die gleiche Aufgabe erledigen Pipedrive oder Zoho CRM zu einem Bruchteil der Kosten und ohne Projektphase.

Zendesk Sell passt zu …

Zendesk Sell ist die naheliegende Wahl für Vertriebsteams in Unternehmen, die Zendesk Support bereits nutzen: gemeinsame Kundenhistorie, ein Login, keine Brücke zwischen Ticket und Deal. Auch telefonielastige Innendienst-Teams profitieren vom eingebauten Dialer. Als eigenständiges CRM ohne Zendesk-Umfeld ist das Produkt dagegen schwer zu begründen, weil vergleichbare Pipeline-Funktionen bei den SMB-Spezialisten günstiger und fokussierter zu haben sind.

Alle technischen Details im Überblick

Die Tabelle listet alle Preisangaben und die 3 Funktionen, die für mindestens eines der beiden Tools erfasst sind. Ein Strich bedeutet, dass zu diesem Punkt keine Angabe vorliegt - nicht, dass die Funktion fehlt.

Nur bei Salesforce erfasst: Custom Objects / flexibles Datenmodell und KI-Funktionen. Nur bei Zendesk Sell erfasst: Nativer Dialer / Telefonie.

Direkter Funktions- und Preisvergleich zwischen Salesforce und Zendesk Sell
KriteriumSalesforceZendesk Sell
Einstiegspreisab 25,00 $ / Monat$25 (Essentials / Starter Suite)ab 23,00 $ / Monat$23 - $29 (Basic)
High-Tier-Preis$175 (Enterprise) - $550+ (mit Agentforce)$99 - $134 (Business/Enterprise)
PreismodellEnterpriseAbonnement
Kostenloser PlanNeinNein
KategorieEnterprise- und All-in-One-CRMEnterprise- und All-in-One-CRM
Custom Objects / flexibles DatenmodellJa
KI-FunktionenJa
Nativer Dialer / TelefonieJa

Fazit: Salesforce oder Zendesk Sell?

Zendesk Sell ist der günstigere Einstieg (23,00 $ pro Nutzer und Monat). Beim Funktionsumfang liegt Salesforce vorn: 2 von 3 verglichenen Funktionen sind abgedeckt.

Für ein Team mit 20 Nutzern heißt das konkret: Salesforce kostet 500,00 $ pro Monat, Zendesk Sell 460,00 $ pro Monat. Über ein Jahr trennen die beiden 480,00 $ zugunsten von Zendesk Sell - dieser Betrag sollte gegen den Nutzen der jeweiligen Funktionen gerechnet werden, nicht gegen das Bauchgefühl. Dazu kommen in beiden Fällen die Posten aus dem Kostenabschnitt: sie entscheiden häufiger über das Budget als der Preis pro Nutzer.

Häufige Fragen zu Salesforce und Zendesk Sell

Was ist der Hauptunterschied zwischen Salesforce und Zendesk Sell?
Die Zielgruppe. Salesforce lohnt sich ab etwa 50 Vertriebsnutzern, wenn eigene Prozesse abgebildet werden müssen, ein Administrator im Haus sitzt und ein Implementierungsbudget im fünfstelligen Bereich existiert. Zendesk Sell ist die naheliegende Wahl für Vertriebsteams in Unternehmen, die Zendesk Support bereits nutzen: gemeinsame Kundenhistorie, ein Login, keine Brücke zwischen Ticket und Deal.
Ist Salesforce oder Zendesk Sell günstiger?
Zendesk Sell ist im Einstieg günstiger. Salesforce: ab 25,00 $ / Monat. Zendesk Sell: ab 23,00 $ / Monat. Für die tatsächlichen Kosten ist allerdings die Teamgröße entscheidend, weil beide Anbieter unterschiedlich abrechnen.
Was kosten Salesforce und Zendesk Sell bei 20 Nutzern?
Bei 20 Nutzern im Einstiegstarif kostet Salesforce 500,00 $ pro Monat, Zendesk Sell 460,00 $ pro Monat. Das sind 40,00 $ pro Monat und 480,00 $ pro Jahr Unterschied zugunsten von Zendesk Sell. Der Rechner auf dieser Seite zeigt jede andere Teamgröße.
Welches Tool ist für ein kleines Team mit 5 Nutzern günstiger?
Bei 5 Nutzern im Einstiegstarif kostet Salesforce 125,00 $ pro Monat, Zendesk Sell 115,00 $ pro Monat. Das sind 10,00 $ pro Monat und 120,00 $ pro Jahr Unterschied zugunsten von Zendesk Sell. Der Rechner auf dieser Seite zeigt jede andere Teamgröße.
Wie unterscheiden sich Salesforce und Zendesk Sell im Funktionsumfang?
Salesforce deckt 2 von 3 verglichenen Funktionen ab, Zendesk Sell 1. Der Vorsprung von Salesforce sagt allerdings nichts darüber, ob die zusätzlichen Funktionen zu Ihrem Prozess passen - die Tabelle auf dieser Seite zeigt die Unterschiede im Einzelnen.
Gibt es bei Salesforce oder Zendesk Sell einen kostenlosen Plan?
Nein, weder Salesforce noch Zendesk Sell hat einen kostenlosen Plan. Die Evaluierung läuft in beiden Fällen über eine Testphase.
Welche versteckten Kosten haben Salesforce und Zendesk Sell?
Salesforce: Der Lizenzpreis ist bei Salesforce die kleinere Hälfte der Rechnung. Zendesk Sell: Zwei Positionen stehen bei Zendesk Sell nicht im Lizenzpreis. Die Details stehen im Kostenabschnitt dieser Seite.
Welche Schwächen haben Salesforce und Zendesk Sell?
Salesforce: Der beworbene Einstieg von 25 USD hat mit der Enterprise-Realität von 175 USD pro Nutzer wenig zu tun. Zendesk Sell: Zwischen Basic mit 23 USD und Business mit 99 USD liegt ein Preissprung um das Vierfache.

Weitere Kandidaten aus derselben Kategorie

Salesforce und Zendesk Sell sind nicht die einzigen Optionen in Enterprise- und All-in-One-CRM. Diese Tools lösen eine ähnliche Aufgabe und lohnen einen Blick, bevor Sie sich festlegen.

  • HubSpot CRM

    Kostenlos

    HubSpot CRM passt zu skalierenden SMBs und Mid-Market-Teams, die Marketing und Vertrieb bewusst verzahnen und dafür eine gemeinsame Datenbasis brauchen.

    Salesforce vs HubSpot CRM
  • Microsoft Dynamics 365

    ab 65,00 $ / Monat

    Die Plattform lohnt sich für Konzerne und größere Mittelständler, die bereits vollständig im Microsoft-Stack arbeiten: Microsoft 365, Teams, Azure und Power BI im Einsatz, eine IT-Abteilung mit Microsoft-Kompetenz, Bedarf an ERP-Nähe.

    Salesforce vs Microsoft Dynamics 365
  • Oracle NetSuite CRM

    Auf Anfrage

    NetSuite CRM ist für globale Konzerne gebaut, bei denen das CRM am Finanzsystem hängt und Skalierbarkeit über Bedienkomfort geht: viele Gesellschaften, mehrere Währungen, harte Compliance-Vorgaben.

    Salesforce vs Oracle NetSuite CRM

Stand: 2026. Grundlage sind die öffentlichen Listenpreise der Anbieter und unsere redaktionelle Auswertung. Preise, Tarifstufen und Kontingente ändern sich - prüfen Sie die für Sie relevanten Angaben vor dem Abschluss beim Anbieter.