Close vs Reply.io: Welches ist besser in 2026?
Der Einstieg kostet bei Close 49,00 $ pro Nutzer und Monat, bei Reply.io 49,00 $ pro Nutzer und Monat - über die Entscheidung sagt das wenig. Dieser Vergleich stellt beide Tools gegenüber: Stärken und Schwächen im Alltag, die Gesamtkosten für Ihre Teamgröße, die Kostenposten neben der Lizenz und die Frage, für welches Team sich welches Werkzeug wirklich rechnet.
TL;DR - die Kurzfassung
Close kurz gefasst
Close ist die richtige Wahl für Outbound-lastige SMB- und Mid-Market-Teams mit kurzen Zyklen und hohem Anrufvolumen, die morgens anfangen wollen zu telefonieren und nicht zu konfigurieren.
Wählen Sie Reply.io, wenn …
- Funktionsbreite zählt: 5 von 6 verglichenen Funktionen sind abgedeckt, bei Close sind es 2.
Reply.io lohnt sich für Outbound-Teams und Agenturen, die Kaltakquise über mehrere Kanäle mit hoher Schlagzahl fahren und ein CRM bereits im Einsatz haben.
Close und Reply.io im Kurzprofil
Close
Outbound-, KI- und Beziehungs-CRM
Close bringt Power Dialer und SMS nativ in jeden Plan und ist damit auf Outbound-Geschwindigkeit statt auf Systemarchitektur getrimmt. Zapier, Gong und Zoom sind angebunden. Die richtige Wahl für Outbound-lastige SMB- und Mid-Market-Teams mit kurzen Zyklen, die keine Wochen in die Systemkonfiguration stecken wollen.
- Preis
- ab 49,00 $ / Monat$49 (Startup)
- Preismodell
- Abonnement
Reply.io
Outbound-, KI- und Beziehungs-CRM
Reply.io ist eine Sales-Engagement-Plattform: bedingte Sequenzen über E-Mail, LinkedIn, Telefon und SMS, dazu Jason als KI-SDR, der von der Zielgruppendefinition bis zur Antwortbearbeitung übernimmt. Mailbox-Warmup ist für jedes verbundene Postfach enthalten, HubSpot, Salesforce und Pipedrive hängen als Zwei-Wege-Integration daran. Eine eigene Deal-Pipeline gibt es nicht - Reply.io setzt ein CRM voraus, statt es zu ersetzen.
- Preis
- ab 49,00 $ / Monat$49 (Email Volume, 1.000 Kontakte, Jahreszahlung)
- Preismodell
- Abonnement
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Feature-Listen sagen, was ein Tool kann. Interessanter ist, was im Alltag trägt und wo es klemmt. Die folgenden Punkte stammen aus unserer Recherche zu Preisstruktur, Funktionsumfang und Positionierung der beiden Anbieter.
Close
Stärken
- Power Dialer und SMS stecken in jedem Plan, nicht erst in der oberen Stufe
- Das Produkt ist auf Outbound-Geschwindigkeit ausgelegt und ohne Konfigurationsphase nutzbar
- Zapier, Gong und Zoom sind angebunden
- Anruf, Notiz und nächster Schritt liegen in einer Oberfläche
Schwächen
- Mit 49 USD pro Nutzer liegt der Einstieg am oberen Rand der vertriebsnahen SMB-Tools
- Kein kostenloser Plan
- Gesprächsminuten und Rufnummern sind nicht Teil der Lizenz
Reply.io
Stärken
- Bedingte Sequenzen verzweigen über E-Mail, LinkedIn, Telefon und SMS in einer Kampagne
- Jason als KI-SDR übernimmt Zielgruppendefinition, Ansprache und Antwortbearbeitung
- Warmup ist für jedes verbundene Postfach enthalten, nicht als Zusatzprodukt
- HubSpot, Salesforce, Pipedrive, Copper und Close hängen als Zwei-Wege-Sync daran
- Follow-ups an einen bereits kontaktierten Empfänger zählen nicht erneut
Schwächen
- Kein kostenloser Plan, die Testphase endet nach vierzehn Tagen
- Ohne angeschlossenes CRM fehlt die Datenhaltung, eine eigene Pipeline gibt es nicht
- LinkedIn kostet 69 USD je Konto, Telefonie 29 USD zusätzlich zur Lizenz
- Die Preisachse ist die Zahl aktiver Kontakte, nicht die Teamgröße
- Der KI-SDR beginnt bei 500 USD im Monat und liegt damit in einer anderen Liga
Kosten-Deep-Dive: Was zahlen Sie wirklich?
Der Einstiegspreis ist ein Werbeversprechen, die Gesamtkosten sind eine Rechnung. Beide hängen an der Teamgröße, am Abrechnungsmodell und an Posten, die in keiner Preisliste stehen. Stellen Sie unten Ihre Teamgröße ein - die Summen aktualisieren sich für beide Tools.
So rechnen die beiden Anbieter ab
Close startet mit $49 (Startup) und rechnet pro Nutzer und Monat ab (Preismodell: Abonnement). Die nächste dokumentierte Stufe liegt bei $99 (Professional) und steckt im Rechner hinter "Höherer Tarif". Einen kostenlosen Plan gibt es nicht, der Einstieg läuft über eine Testphase.
Reply.io startet mit $49 (Email Volume, 1.000 Kontakte, Jahreszahlung) und rechnet pro Nutzer und Monat ab (Preismodell: Abonnement). Die nächste dokumentierte Stufe liegt bei $89 (Multichannel) - $159 (10.000 Kontakte) und steckt im Rechner hinter "Höherer Tarif". Einen kostenlosen Plan gibt es nicht, der Einstieg läuft über eine Testphase.
Gesamtkosten-Rechner
Teamgröße einstellen und die monatlichen sowie jährlichen Kosten beider Tools vergleichen.
11.760,00 $ pro Jahr · 49,00 $ pro Nutzer und Monat.
11.760,00 $ pro Jahr · 49,00 $ pro Nutzer und Monat.
Bei 20 Nutzern kosten beide Tools dasselbe. Entscheide nach Funktionsumfang und Zielgruppe statt nach Preis.
Grundlage sind die Listenpreise aus unserer Tool-Datenbank. Rabatte bei Jahresvorauszahlung, Add-ons und Onboarding-Gebühren sind nicht enthalten - was typischerweise dazukommt, steht direkt unter diesem Rechner.
Versteckte Kosten neben der Lizenz
Add-ons, Onboarding-Gebühren, Seat-Buckets, Kontaktstaffeln und Bindungsfristen verschieben die Rechnung häufig stärker als der Preis pro Nutzer. Was bei diesen beiden Anbietern typischerweise dazukommt:
Close
Der Dialer ist enthalten, die Telefonie nicht: Rufnummern und Gesprächsminuten werden über Guthaben abgerechnet, und bei Teams mit hohem Anrufvolumen erreicht dieser Posten leicht die Größenordnung der Lizenzkosten. Wer Close ernsthaft für Outbound einsetzt, sollte deshalb mit Lizenz plus Telefoniebudget kalkulieren. Der zweite Punkt ist die Stufenlogik: Startup für 49 USD deckt ein Team mit einer Pipeline ab, während mehrere Pipelines, Rollenrechte und die tieferen Auswertungen in Professional für 99 USD sitzen. Auch hier gilt der genannte Preis bei Jahreszahlung.
Reply.io
Die Lizenz ist bei Reply.io nur der Anfang der Rechnung. Der Einstieg von 49 USD deckt 1.000 aktive Kontakte pro Nutzer und Monat ab, und aktiv heißt hier: jeder Empfänger, der im Abrechnungszeitraum einen Erstkontakt erhält. Wächst die Liste, wächst der Tarif - bei 10.000 Kontakten liegt er bei 159 USD, dann allerdings mit unbegrenzten Nutzern. Die drei großen Zusatzposten sind LinkedIn mit 69 USD je Konto, Telefonie mit 29 USD und zusätzliche Postfächer mit 29 USD pro Stück; Datencredits und E-Mail-Validierung laufen ebenfalls als eigene Pakete. Ein realistisch ausgestatteter Multichannel-Arbeitsplatz kostet damit ein Vielfaches des Listenpreises. Dazu kommt das CRM, das Reply.io voraussetzt und dessen Lizenzen weiterlaufen.
Für wen ist Close und für wen Reply.io?
Beide Tools sind gut - für unterschiedliche Teams. Die häufigste Fehlentscheidung ist nicht das schlechtere Produkt, sondern das falsche Profil.
Close passt zu …
Close ist die richtige Wahl für Outbound-lastige SMB- und Mid-Market-Teams mit kurzen Zyklen und hohem Anrufvolumen, die morgens anfangen wollen zu telefonieren und nicht zu konfigurieren. Der Aufpreis gegenüber Pipedrive oder Zoho ist gerechtfertigt, sobald der eingebaute Dialer ein separates Telefonie-Abo ersetzt. Für inbound- und marketinggetriebene Organisationen ohne Telefonvertrieb ist das Produkt dagegen zu spitz und zu teuer.
Reply.io passt zu …
Reply.io lohnt sich für Outbound-Teams und Agenturen, die Kaltakquise über mehrere Kanäle mit hoher Schlagzahl fahren und ein CRM bereits im Einsatz haben. Wer Sequenzen, Anrufe und LinkedIn in einer Kampagne verzweigen will, findet hier die passende Logik samt KI-Unterstützung. Als CRM-Ersatz ist das Werkzeug ungeeignet: es gibt keine Deals und keine Pipeline. Teams mit kleinen, gepflegten Kontaktlisten zahlen für eine Volumenmaschine, die sie nicht auslasten.
Alle technischen Details im Überblick
Die Tabelle listet alle Preisangaben und die 6 Funktionen, die für mindestens eines der beiden Tools erfasst sind. Ein Nein heißt, dass wir die Angabe geprüft haben und die Funktion im Produkt fehlt. Ein Strich heißt, dass dazu keine Angabe vorliegt - nicht, dass die Funktion fehlt.
Reply.io bringt Warmup und Postfach-Rotation mit, Close nicht. Nur bei Reply.io erfasst: KI-Funktionen und Social-Media- und LinkedIn-Integration. Gemeinsam decken beide Nativer Dialer / Telefonie und Sequenzen mit SMS, Chat oder LinkedIn ab - diese Punkte taugen nicht als Entscheidungskriterium. Auf Chat- oder Messenger-Postfach verzichten beide.
| Kriterium | Close | Reply.io |
|---|---|---|
| Einstiegspreis | ab 49,00 $ / Monat$49 (Startup) | ab 49,00 $ / Monat$49 (Email Volume, 1.000 Kontakte, Jahreszahlung) |
| High-Tier-Preis | $99 (Professional) | $89 (Multichannel) - $159 (10.000 Kontakte) |
| Preismodell | Abonnement | Abonnement |
| Kostenloser Plan | Nein | Nein |
| Kategorie | Outbound-, KI- und Beziehungs-CRM | Outbound-, KI- und Beziehungs-CRM |
| Chat- oder Messenger-Postfach | Nein | Nein |
| KI-Funktionen | – | Ja |
| Nativer Dialer / Telefonie | Ja | Ja |
| Sequenzen mit SMS, Chat oder LinkedIn | Ja | Ja |
| Social-Media- und LinkedIn-Integration | – | Ja |
| Warmup und Postfach-Rotation | Nein | Ja |
Fazit: Close oder Reply.io?
Beide Tools starten preislich auf dem gleichen Niveau. Beim Funktionsumfang liegt Reply.io vorn: 5 von 6 verglichenen Funktionen sind abgedeckt.
Für ein Team mit 20 Nutzern heißt das konkret: Close kostet 980,00 $ pro Monat, Reply.io 980,00 $ pro Monat. Die Lizenzkosten sind damit kein Argument - den Unterschied machen Funktionsumfang und Zielgruppe. Dazu kommen in beiden Fällen die Posten aus dem Kostenabschnitt: sie entscheiden häufiger über das Budget als der Preis pro Nutzer.
Häufige Fragen zu Close und Reply.io
- Was ist der Hauptunterschied zwischen Close und Reply.io?
- Die Zielgruppe. Close ist die richtige Wahl für Outbound-lastige SMB- und Mid-Market-Teams mit kurzen Zyklen und hohem Anrufvolumen, die morgens anfangen wollen zu telefonieren und nicht zu konfigurieren. Reply.io lohnt sich für Outbound-Teams und Agenturen, die Kaltakquise über mehrere Kanäle mit hoher Schlagzahl fahren und ein CRM bereits im Einsatz haben.
- Ist Close oder Reply.io günstiger?
- Die Einstiegspreise sind identisch. Close: ab 49,00 $ / Monat. Reply.io: ab 49,00 $ / Monat. Den Unterschied machen Funktionsumfang und die Kosten der höheren Tarifstufen.
- Was kosten Close und Reply.io bei 20 Nutzern?
- Bei 20 Nutzern im Einstiegstarif kostet Close 980,00 $ pro Monat, Reply.io 980,00 $ pro Monat. Beide liegen damit gleichauf. Der Rechner auf dieser Seite zeigt, wie sich das in den höheren Tarifstufen verschiebt.
- Welches Tool ist für ein kleines Team mit 5 Nutzern günstiger?
- Bei 5 Nutzern im Einstiegstarif kostet Close 245,00 $ pro Monat, Reply.io 245,00 $ pro Monat. Beide liegen damit gleichauf. Der Rechner auf dieser Seite zeigt, wie sich das in den höheren Tarifstufen verschiebt.
- Wie unterscheiden sich Close und Reply.io im Funktionsumfang?
- Close deckt 2 von 6 verglichenen Funktionen ab, Reply.io 5. Der Vorsprung von Reply.io sagt allerdings nichts darüber, ob die zusätzlichen Funktionen zu Ihrem Prozess passen - die Tabelle auf dieser Seite zeigt die Unterschiede im Einzelnen.
- Gibt es bei Close oder Reply.io einen kostenlosen Plan?
- Nein, weder Close noch Reply.io hat einen kostenlosen Plan. Die Evaluierung läuft in beiden Fällen über eine Testphase.
- Welche versteckten Kosten haben Close und Reply.io?
- Close: Der Dialer ist enthalten, die Telefonie nicht: Rufnummern und Gesprächsminuten werden über Guthaben abgerechnet, und bei Teams mit hohem Anrufvolumen erreicht dieser Posten leicht die Größenordnung der Lizenzkosten. Reply.io: Die Lizenz ist bei Reply.io nur der Anfang der Rechnung. Die Details stehen im Kostenabschnitt dieser Seite.
- Welche Schwächen haben Close und Reply.io?
- Close: Mit 49 USD pro Nutzer liegt der Einstieg am oberen Rand der vertriebsnahen SMB-Tools. Reply.io: Kein kostenloser Plan, die Testphase endet nach vierzehn Tagen.
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