Close vs Snov.io: Welches ist besser in 2026?
Der Einstieg kostet bei Close 49,00 $ pro Nutzer und Monat, bei Snov.io 29,25 $ pro Konto - über die Entscheidung sagt das wenig. Dieser Vergleich stellt beide Tools gegenüber: Stärken und Schwächen im Alltag, die Gesamtkosten für Ihre Teamgröße, die Kostenposten neben der Lizenz und die Frage, für welches Team sich welches Werkzeug wirklich rechnet.
TL;DR - die Kurzfassung
Close kurz gefasst
Close ist die richtige Wahl für Outbound-lastige SMB- und Mid-Market-Teams mit kurzen Zyklen und hohem Anrufvolumen, die morgens anfangen wollen zu telefonieren und nicht zu konfigurieren.
Wählen Sie Snov.io, wenn …
- das Budget den Ausschlag gibt: 29,25 $ pro Konto gegenüber 49,00 $ pro Nutzer und Monat bei Close.
- Sie ohne Budget starten wollen - Snov.io hat einen kostenlosen Plan, Close nicht.
- Funktionsbreite zählt: 4 von 6 verglichenen Funktionen sind abgedeckt, bei Close sind es 2.
- der Preis nicht am einzelnen Sitz hängt: Snov.io rechnet pro Konto ab, Close pro Nutzer - prüfen Sie dann, wie viele Sitze der Tarif abdeckt.
Snov.io passt zu kleinen Outbound-Teams und Agenturen, die Recherche und Versand nicht auf zwei Abos verteilen wollen und für einfache Abschlüsse mit der eingebauten Pipeline auskommen.
Close und Snov.io im Kurzprofil
Close
Outbound-, KI- und Beziehungs-CRM
Close bringt Power Dialer und SMS nativ in jeden Plan und ist damit auf Outbound-Geschwindigkeit statt auf Systemarchitektur getrimmt. Zapier, Gong und Zoom sind angebunden. Die richtige Wahl für Outbound-lastige SMB- und Mid-Market-Teams mit kurzen Zyklen, die keine Wochen in die Systemkonfiguration stecken wollen.
- Preis
- ab 49,00 $ / Monat$49 (Startup)
- Preismodell
- Abonnement
Snov.io
Outbound-, KI- und Beziehungs-CRM
Snov.io verbindet Lead-Recherche, siebenstufige E-Mail-Verifizierung, Multichannel-Kampagnen und ein schlankes eigenes CRM mit 20 Pipelines. Abgerechnet wird pro Konto mit unbegrenzten Team-Sitzen, gesteuert über zwei Kontingente: Credits für Daten und Empfänger für den Versand. Der kostenlose Einstieg erneuert sich alle 30 Tage. Passend für kleine Outbound-Teams und Agenturen, die Recherche und Versand nicht auf zwei Abos verteilen wollen.
- Preis
- ab 29,25 $ / Monat$29.25 (Starter, Jahreszahlung, pro Konto) - $39 monatlich
- Preismodell
- Freemium
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Feature-Listen sagen, was ein Tool kann. Interessanter ist, was im Alltag trägt und wo es klemmt. Die folgenden Punkte stammen aus unserer Recherche zu Preisstruktur, Funktionsumfang und Positionierung der beiden Anbieter.
Close
Stärken
- Power Dialer und SMS stecken in jedem Plan, nicht erst in der oberen Stufe
- Das Produkt ist auf Outbound-Geschwindigkeit ausgelegt und ohne Konfigurationsphase nutzbar
- Zapier, Gong und Zoom sind angebunden
- Anruf, Notiz und nächster Schritt liegen in einer Oberfläche
Schwächen
- Mit 49 USD pro Nutzer liegt der Einstieg am oberen Rand der vertriebsnahen SMB-Tools
- Kein kostenloser Plan
- Gesprächsminuten und Rufnummern sind nicht Teil der Lizenz
Snov.io
Stärken
- Recherche, siebenstufige E-Mail-Verifizierung, Kampagnen und CRM liegen in einem Abo
- Der Preis gilt pro Konto, Team-Sitze sind auf jeder bezahlten Stufe unbegrenzt
- Der kostenlose Einstieg erneuert seine Credits alle 30 Tage
- Zwanzig Pipelines und 10.000 Deals sind auf jeder Stufe enthalten, auch im Gratisplan
- Follow-ups sind kostenlos, nur der Erstkontakt verbraucht einen Empfänger
Schwächen
- Zwei Kontingente laufen unabhängig voneinander aus: Credits für Daten, Empfänger für den Versand
- LinkedIn-Automatisierung ist ein eigenes Abo ab 69 USD je Konto
- Im Gratisplan fehlen Integrationen, Sammelsuche, Teamarbeit, Export und API
- Kein Dialer und kein Telefoniekanal, Rufnummern gibt es nur als angereicherte Daten
- Bei Monatszahlung liegt der Preis ein Viertel über der Jahresvariante
Kosten-Deep-Dive: Was zahlen Sie wirklich?
Der Einstiegspreis ist ein Werbeversprechen, die Gesamtkosten sind eine Rechnung. Beide hängen an der Teamgröße, am Abrechnungsmodell und an Posten, die in keiner Preisliste stehen. Stellen Sie unten Ihre Teamgröße ein - die Summen aktualisieren sich für beide Tools.
So rechnen die beiden Anbieter ab
Close startet mit $49 (Startup) und rechnet pro Nutzer und Monat ab (Preismodell: Abonnement). Die nächste dokumentierte Stufe liegt bei $99 (Professional) und steckt im Rechner hinter "Höherer Tarif". Einen kostenlosen Plan gibt es nicht, der Einstieg läuft über eine Testphase.
Snov.io startet mit $29.25 (Starter, Jahreszahlung, pro Konto) - $39 monatlich und rechnet als Tarifpreis pro Konto ab (Preismodell: Freemium). Die nächste dokumentierte Stufe liegt bei $74.25 (Pro S) - $553.50 (Ultra) und steckt im Rechner hinter "Höherer Tarif". Ein kostenloser Plan existiert und eignet sich für die Evaluierung.
Gesamtkosten-Rechner
Teamgröße einstellen und die monatlichen sowie jährlichen Kosten beider Tools vergleichen.
11.760,00 $ pro Jahr · 49,00 $ pro Nutzer und Monat.
351,00 $ pro Jahr · Der Betrag gilt pro Konto: Die Summe bleibt gleich, solange die Nutzerobergrenze des Tarifs reicht - zusätzliche Sitze stehen in den Kostenposten.
Bei 20 Nutzern ist Snov.io um 950,75 $ pro Monat günstiger - über zwölf Monate ergibt das 11.409,00 $ Unterschied.
Grundlage sind die Listenpreise aus unserer Tool-Datenbank. Rabatte bei Jahresvorauszahlung, Add-ons und Onboarding-Gebühren sind nicht enthalten - was typischerweise dazukommt, steht direkt unter diesem Rechner.
Versteckte Kosten neben der Lizenz
Add-ons, Onboarding-Gebühren, Seat-Buckets, Kontaktstaffeln und Bindungsfristen verschieben die Rechnung häufig stärker als der Preis pro Nutzer. Was bei diesen beiden Anbietern typischerweise dazukommt:
Close
Der Dialer ist enthalten, die Telefonie nicht: Rufnummern und Gesprächsminuten werden über Guthaben abgerechnet, und bei Teams mit hohem Anrufvolumen erreicht dieser Posten leicht die Größenordnung der Lizenzkosten. Wer Close ernsthaft für Outbound einsetzt, sollte deshalb mit Lizenz plus Telefoniebudget kalkulieren. Der zweite Punkt ist die Stufenlogik: Startup für 49 USD deckt ein Team mit einer Pipeline ab, während mehrere Pipelines, Rollenrechte und die tieferen Auswertungen in Professional für 99 USD sitzen. Auch hier gilt der genannte Preis bei Jahreszahlung.
Snov.io
Snov.io hat zwei Zähler statt einem, und beide können getrennt leerlaufen: Credits werden für gefundene Kontakte, geprüfte Adressen und Firmenprofile verbraucht, Empfänger für den Erstkontakt einer Kampagne. Der Credit-Preis sinkt mit der Stufe deutlich, was den Sprung von Starter auf Pro attraktiver macht, als die Funktionsliste vermuten lässt. Drei Posten liegen außerhalb der Sales Suite: die LinkedIn-Automatisierung als eigenes Abo, die Datenanreicherung mit Telefonnummern als Token-Paket und vorkonfigurierte Domains samt fertigen Postfächern. Der Deliverability-Check kostet ebenfalls Credits. Wer den Gratisplan als Dauerlösung plant, stößt zuerst nicht an die Credits, sondern an die fehlenden Premium-Funktionen wie Export und Teamarbeit.
Für wen ist Close und für wen Snov.io?
Beide Tools sind gut - für unterschiedliche Teams. Die häufigste Fehlentscheidung ist nicht das schlechtere Produkt, sondern das falsche Profil.
Close passt zu …
Close ist die richtige Wahl für Outbound-lastige SMB- und Mid-Market-Teams mit kurzen Zyklen und hohem Anrufvolumen, die morgens anfangen wollen zu telefonieren und nicht zu konfigurieren. Der Aufpreis gegenüber Pipedrive oder Zoho ist gerechtfertigt, sobald der eingebaute Dialer ein separates Telefonie-Abo ersetzt. Für inbound- und marketinggetriebene Organisationen ohne Telefonvertrieb ist das Produkt dagegen zu spitz und zu teuer.
Snov.io passt zu …
Snov.io passt zu kleinen Outbound-Teams und Agenturen, die Recherche und Versand nicht auf zwei Abos verteilen wollen und für einfache Abschlüsse mit der eingebauten Pipeline auskommen. Weil der Preis pro Konto gilt und Sitze nicht mitzählen, fällt der Vergleich mit jeder weiteren Person im Team deutlicher gegen die Werkzeuge mit Sitzpreis aus. Wer Telefonvertrieb betreibt oder ein CRM mit Forecasting, Territorien und Freigaben braucht, sollte es als Akquise-Werkzeug vor ein richtiges CRM schalten.
Alle technischen Details im Überblick
Die Tabelle listet alle Preisangaben und die 6 Funktionen, die für mindestens eines der beiden Tools erfasst sind. Ein Nein heißt, dass wir die Angabe geprüft haben und die Funktion im Produkt fehlt. Ein Strich heißt, dass dazu keine Angabe vorliegt - nicht, dass die Funktion fehlt.
Snov.io bringt Warmup und Postfach-Rotation mit, Close nicht. Nur bei Close erfasst: Nativer Dialer / Telefonie. Nur bei Snov.io erfasst: KI-Funktionen und Social-Media- und LinkedIn-Integration. Gemeinsam decken beide Sequenzen mit SMS, Chat oder LinkedIn ab - diese Punkte taugen nicht als Entscheidungskriterium. Auf Chat- oder Messenger-Postfach verzichten beide.
| Kriterium | Close | Snov.io |
|---|---|---|
| Einstiegspreis | ab 49,00 $ / Monat$49 (Startup) | ab 29,25 $ / Monat$29.25 (Starter, Jahreszahlung, pro Konto) - $39 monatlich |
| High-Tier-Preis | $99 (Professional) | $74.25 (Pro S) - $553.50 (Ultra) |
| Preismodell | Abonnement | Freemium |
| Kostenloser Plan | Nein | Ja |
| Kategorie | Outbound-, KI- und Beziehungs-CRM | Outbound-, KI- und Beziehungs-CRM |
| Chat- oder Messenger-Postfach | Nein | Nein |
| KI-Funktionen | – | Ja |
| Nativer Dialer / Telefonie | Ja | – |
| Sequenzen mit SMS, Chat oder LinkedIn | Ja | Ja |
| Social-Media- und LinkedIn-Integration | – | Ja |
| Warmup und Postfach-Rotation | Nein | Ja |
Fazit: Close oder Snov.io?
Snov.io ist der günstigere Einstieg (29,25 $ pro Konto). Beim Funktionsumfang liegt Snov.io vorn: 4 von 6 verglichenen Funktionen sind abgedeckt.
Für ein Team mit 20 Nutzern heißt das konkret: Close kostet 980,00 $ pro Monat, Snov.io 29,25 $ pro Monat (Tarifpreis pro Konto, nicht pro Nutzer gerechnet). Über ein Jahr trennen die beiden 11.409,00 $ zugunsten von Snov.io - dieser Betrag sollte gegen den Nutzen der jeweiligen Funktionen gerechnet werden, nicht gegen das Bauchgefühl. Dazu kommen in beiden Fällen die Posten aus dem Kostenabschnitt: sie entscheiden häufiger über das Budget als der Preis pro Nutzer.
Häufige Fragen zu Close und Snov.io
- Was ist der Hauptunterschied zwischen Close und Snov.io?
- Die Zielgruppe. Close ist die richtige Wahl für Outbound-lastige SMB- und Mid-Market-Teams mit kurzen Zyklen und hohem Anrufvolumen, die morgens anfangen wollen zu telefonieren und nicht zu konfigurieren. Snov.io passt zu kleinen Outbound-Teams und Agenturen, die Recherche und Versand nicht auf zwei Abos verteilen wollen und für einfache Abschlüsse mit der eingebauten Pipeline auskommen.
- Ist Close oder Snov.io günstiger?
- Snov.io ist im Einstieg günstiger. Close: ab 49,00 $ / Monat. Snov.io: ab 29,25 $ / Monat. Für die tatsächlichen Kosten ist allerdings die Teamgröße entscheidend, weil beide Anbieter unterschiedlich abrechnen.
- Was kosten Close und Snov.io bei 20 Nutzern?
- Bei 20 Nutzern im Einstiegstarif kostet Close 980,00 $ pro Monat, Snov.io 29,25 $ pro Monat (Tarifpreis pro Konto, nicht pro Nutzer gerechnet). Das sind 950,75 $ pro Monat und 11.409,00 $ pro Jahr Unterschied zugunsten von Snov.io. Der Rechner auf dieser Seite zeigt jede andere Teamgröße.
- Welches Tool ist für ein kleines Team mit 5 Nutzern günstiger?
- Bei 5 Nutzern im Einstiegstarif kostet Close 245,00 $ pro Monat, Snov.io 29,25 $ pro Monat (Tarifpreis pro Konto, nicht pro Nutzer gerechnet). Das sind 215,75 $ pro Monat und 2.589,00 $ pro Jahr Unterschied zugunsten von Snov.io. Der Rechner auf dieser Seite zeigt jede andere Teamgröße.
- Wie unterscheiden sich Close und Snov.io im Funktionsumfang?
- Close deckt 2 von 6 verglichenen Funktionen ab, Snov.io 4. Der Vorsprung von Snov.io sagt allerdings nichts darüber, ob die zusätzlichen Funktionen zu Ihrem Prozess passen - die Tabelle auf dieser Seite zeigt die Unterschiede im Einzelnen.
- Gibt es bei Close oder Snov.io einen kostenlosen Plan?
- Nur Snov.io bietet einen kostenlosen Plan. Bei Close beginnt die Nutzung mit einem bezahlten Tarif (ab 49,00 $ / Monat).
- Welche versteckten Kosten haben Close und Snov.io?
- Close: Der Dialer ist enthalten, die Telefonie nicht: Rufnummern und Gesprächsminuten werden über Guthaben abgerechnet, und bei Teams mit hohem Anrufvolumen erreicht dieser Posten leicht die Größenordnung der Lizenzkosten. Snov.io: Snov.io hat zwei Zähler statt einem, und beide können getrennt leerlaufen: Credits werden für gefundene Kontakte, geprüfte Adressen und Firmenprofile verbraucht, Empfänger für den Erstkontakt einer Kampagne. Die Details stehen im Kostenabschnitt dieser Seite.
- Welche Schwächen haben Close und Snov.io?
- Close: Mit 49 USD pro Nutzer liegt der Einstieg am oberen Rand der vertriebsnahen SMB-Tools. Snov.io: Zwei Kontingente laufen unabhängig voneinander aus: Credits für Daten, Empfänger für den Versand.
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