Copper vs Kommo: Welches ist besser in 2026?
Der Einstieg kostet bei Copper 12,00 $ pro Nutzer und Monat, bei Kommo 25,00 $ pro Nutzer und Monat - über die Entscheidung sagt das wenig. Dieser Vergleich stellt beide Tools gegenüber: Stärken und Schwächen im Alltag, die Gesamtkosten für Ihre Teamgröße, die Kostenposten neben der Lizenz und die Frage, für welches Team sich welches Werkzeug wirklich rechnet.
TL;DR - die Kurzfassung
Wählen Sie Copper, wenn …
- das Budget den Ausschlag gibt: 12,00 $ pro Nutzer und Monat gegenüber 25,00 $ pro Nutzer und Monat bei Kommo.
Copper ist erste Wahl für Agenturen, Beratungen und kleine Dienstleister, die vollständig im Google-Ökosystem arbeiten und ihr CRM im Gmail-Fenster haben wollen.
Wählen Sie Kommo, wenn …
- Funktionsbreite zählt: 4 von 5 verglichenen Funktionen sind abgedeckt, bei Copper sind es 0.
Kommo passt zu Vertriebsteams, deren Kunden über Messenger kommen und dort auch abschließen: Dienstleister mit Terminvergabe, Handel mit Beratungsbedarf, Agenturen mit WhatsApp-Erstkontakt.
Copper und Kommo im Kurzprofil
Copper
Visuelle Pipeline-CRM für SMB
Copper ist konsequent auf Google Workspace zugeschnitten und verspricht mit Zero Manual Data Entry, dass Kontakte und Aktivitäten ohne Tipparbeit im CRM landen. Die Integration läuft nativ in Gmail und Kalender. Erste Wahl für Agenturen und Beratungen, die ausschließlich im Google-Ökosystem arbeiten.
- Preis
- ab 12,00 $ / Monat$12 (Basis)
- Preismodell
- Abonnement
Kommo
Visuelle Pipeline-CRM für SMB
Kommo, früher amoCRM, führt Vertrieb über Messenger: WhatsApp Business API, Instagram, TikTok und Telegram laufen in einem gemeinsamen Posteingang neben der Pipeline. Salesbot, Copilot und KI-Agenten übernehmen Antworten und Terminvergabe, über 100 Integrationen sind ab dem Einstiegstarif nutzbar. Passend für messaging-getriebene SMB-Teams. Zwei Eigenheiten gehören zur Entscheidung: eine Monatszahlung gibt es nicht, und alle Kapazitätsgrenzen hängen an der Sitzzahl.
- Preis
- ab 25,00 $ / Monat$25 (Base, mindestens 6 Monate im Voraus)
- Preismodell
- Abonnement
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Feature-Listen sagen, was ein Tool kann. Interessanter ist, was im Alltag trägt und wo es klemmt. Die folgenden Punkte stammen aus unserer Recherche zu Preisstruktur, Funktionsumfang und Positionierung der beiden Anbieter.
Copper
Stärken
- Die Integration läuft nativ in Gmail und Google Kalender, nicht über ein Add-on
- Zero Manual Data Entry hält Kontakte und Aktivitäten ohne Tipparbeit aktuell
- Der Einstieg mit 12 USD pro Nutzer ist niedrig, die Einführung dauert Stunden
- Für Google-Workspace-Teams entfällt der Wechsel zwischen zwei Oberflächen
Schwächen
- Außerhalb von Google Workspace verliert das Produkt seinen zentralen Vorteil
- Die Basis-Stufe begrenzt Kontakte und Pipelines deutlich
- Zur nächsten Stufe verdoppelt sich der Preis auf 25 bis 29 USD
Kommo
Stärken
- WhatsApp, Instagram, TikTok und Telegram laufen in einem Posteingang neben der Pipeline
- Nachrichten mit Website-Besuchern sind laut Anbieter unbegrenzt und ohne Aufpreis
- KI-Agenten, Copilot und Antwortvorschläge sind Teil des Produkts, nicht ein Zukauf
- Über 100 Integrationen stehen bereits im Einstiegstarif offen
- Gäste mit eingeschränkten Rechten kosten im bezahlten Konto nichts extra
Schwächen
- Eine monatliche Zahlung gibt es nicht, das Minimum sind sechs Monate im Voraus
- Kein kostenloser Plan, nur vierzehn Tage Testzugang
- Automatisierung, Salesbot und Broadcasting beginnen erst in der Advanced-Stufe
- Sämtliche Kapazitätsgrenzen hängen an der Sitzzahl, nicht am Konto
- Ein Downgrade ist nur über den Support möglich, Rückerstattungen gibt es nicht
Kosten-Deep-Dive: Was zahlen Sie wirklich?
Der Einstiegspreis ist ein Werbeversprechen, die Gesamtkosten sind eine Rechnung. Beide hängen an der Teamgröße, am Abrechnungsmodell und an Posten, die in keiner Preisliste stehen. Stellen Sie unten Ihre Teamgröße ein - die Summen aktualisieren sich für beide Tools.
So rechnen die beiden Anbieter ab
Copper startet mit $12 (Basis) und rechnet pro Nutzer und Monat ab (Preismodell: Abonnement). Die nächste dokumentierte Stufe liegt bei $25 - $29+ und steckt im Rechner hinter "Höherer Tarif". Einen kostenlosen Plan gibt es nicht, der Einstieg läuft über eine Testphase.
Kommo startet mit $25 (Base, mindestens 6 Monate im Voraus) und rechnet pro Nutzer und Monat ab (Preismodell: Abonnement). Die nächste dokumentierte Stufe liegt bei $35 (Advanced) - $45 (Pro) und steckt im Rechner hinter "Höherer Tarif". Einen kostenlosen Plan gibt es nicht, der Einstieg läuft über eine Testphase.
Gesamtkosten-Rechner
Teamgröße einstellen und die monatlichen sowie jährlichen Kosten beider Tools vergleichen.
2.880,00 $ pro Jahr · 12,00 $ pro Nutzer und Monat.
6.000,00 $ pro Jahr · 25,00 $ pro Nutzer und Monat.
Bei 20 Nutzern ist Copper um 260,00 $ pro Monat günstiger - über zwölf Monate ergibt das 3.120,00 $ Unterschied.
Grundlage sind die Listenpreise aus unserer Tool-Datenbank. Rabatte bei Jahresvorauszahlung, Add-ons und Onboarding-Gebühren sind nicht enthalten - was typischerweise dazukommt, steht direkt unter diesem Rechner.
Versteckte Kosten neben der Lizenz
Add-ons, Onboarding-Gebühren, Seat-Buckets, Kontaktstaffeln und Bindungsfristen verschieben die Rechnung häufig stärker als der Preis pro Nutzer. Was bei diesen beiden Anbietern typischerweise dazukommt:
Copper
Copper staffelt nicht nur Funktionen, sondern auch Datenmengen: Die Einstiegsstufe begrenzt die Zahl der Kontakte und der parallelen Pipelines, und diese Grenze wird in wachsenden Teams früher erreicht als die Funktionsgrenze. Der Schritt in die nächste Stufe verdoppelt den Preis pro Nutzer. Wie bei den meisten Anbietern der Matrix gilt der beworbene Betrag bei Jahreszahlung; monatliche Abrechnung kostet Aufschlag. Wer später von Google Workspace auf Microsoft 365 wechselt, verliert den Hauptgrund für dieses CRM - dieser Fall ist kein Preisposten, aber das größte Kostenrisiko der Entscheidung.
Kommo
Der wichtigste Posten bei Kommo ist keine Zusatzgebühr, sondern die Zahlungsweise: Der ausgewiesene Monatspreis ist eine Rechengröße, kaufen lässt sich nur eine Laufzeit von sechs, neun, zwölf oder vierundzwanzig Monaten. Ein Fünfpersonen-Team zahlt im Base-Tarif also rund 750 USD im Voraus. Der zweite Punkt ist die Rolle der Sitze: Leads, Kontakte, KI-Credits, WhatsApp-Nummern und Instagram-Konten sind pro Sitz bemessen, und der Anbieter nennt das Nachkaufen von Sitzen selbst als Weg, Limits zu heben - ein Team, das nur mehr Kontakte verwaltet, zahlt damit für Nutzer, die es nicht braucht. Nicht verbrauchte KI-Credits verfallen am Monatsende, und seit September 2026 hängt der Preis am Abrechnungsland.
Für wen ist Copper und für wen Kommo?
Beide Tools sind gut - für unterschiedliche Teams. Die häufigste Fehlentscheidung ist nicht das schlechtere Produkt, sondern das falsche Profil.
Copper passt zu …
Copper ist erste Wahl für Agenturen, Beratungen und kleine Dienstleister, die vollständig im Google-Ökosystem arbeiten und ihr CRM im Gmail-Fenster haben wollen. In dieser Konstellation ist die Datenqualität besser als bei jedem Tool, das eine Synchronisation braucht. In Microsoft-Umgebungen oder bei komplexeren Vertriebsprozessen mit mehreren Teams und Berechtigungsstufen ist das Produkt die falsche Wahl.
Kommo passt zu …
Kommo passt zu Vertriebsteams, deren Kunden über Messenger kommen und dort auch abschließen: Dienstleister mit Terminvergabe, Handel mit Beratungsbedarf, Agenturen mit WhatsApp-Erstkontakt. In dieser Rolle ersetzt es einen Stapel aus Chat-Werkzeug, Bot und CRM. Wer klassisch per E-Mail und Telefon verkauft, bezahlt Infrastruktur für Kanäle, die er nicht nutzt - und wer ein Werkzeug erst einen Monat lang im Alltag prüfen möchte, kommt mit der Mindestlaufzeit nicht weit.
Alle technischen Details im Überblick
Die Tabelle listet alle Preisangaben und die 5 Funktionen, die für mindestens eines der beiden Tools erfasst sind. Ein Nein heißt, dass wir die Angabe geprüft haben und die Funktion im Produkt fehlt. Ein Strich heißt, dass dazu keine Angabe vorliegt - nicht, dass die Funktion fehlt.
Kommo bringt Chat- oder Messenger-Postfach und Sequenzen mit SMS, Chat oder LinkedIn mit, Copper nicht. Nur bei Kommo erfasst: KI-Funktionen und Social-Media- und LinkedIn-Integration. Auf Warmup und Postfach-Rotation verzichten beide.
| Kriterium | Copper | Kommo |
|---|---|---|
| Einstiegspreis | ab 12,00 $ / Monat$12 (Basis) | ab 25,00 $ / Monat$25 (Base, mindestens 6 Monate im Voraus) |
| High-Tier-Preis | $25 - $29+ | $35 (Advanced) - $45 (Pro) |
| Preismodell | Abonnement | Abonnement |
| Kostenloser Plan | Nein | Nein |
| Kategorie | Visuelle Pipeline-CRM für SMB | Visuelle Pipeline-CRM für SMB |
| Chat- oder Messenger-Postfach | Nein | Ja |
| KI-Funktionen | – | Ja |
| Sequenzen mit SMS, Chat oder LinkedIn | Nein | Ja |
| Social-Media- und LinkedIn-Integration | – | Ja |
| Warmup und Postfach-Rotation | Nein | Nein |
Fazit: Copper oder Kommo?
Copper ist der günstigere Einstieg (12,00 $ pro Nutzer und Monat). Beim Funktionsumfang liegt Kommo vorn: 4 von 5 verglichenen Funktionen sind abgedeckt.
Für ein Team mit 20 Nutzern heißt das konkret: Copper kostet 240,00 $ pro Monat, Kommo 500,00 $ pro Monat. Über ein Jahr trennen die beiden 3.120,00 $ zugunsten von Copper - dieser Betrag sollte gegen den Nutzen der jeweiligen Funktionen gerechnet werden, nicht gegen das Bauchgefühl. Dazu kommen in beiden Fällen die Posten aus dem Kostenabschnitt: sie entscheiden häufiger über das Budget als der Preis pro Nutzer.
Häufige Fragen zu Copper und Kommo
- Was ist der Hauptunterschied zwischen Copper und Kommo?
- Die Zielgruppe. Copper ist erste Wahl für Agenturen, Beratungen und kleine Dienstleister, die vollständig im Google-Ökosystem arbeiten und ihr CRM im Gmail-Fenster haben wollen. Kommo passt zu Vertriebsteams, deren Kunden über Messenger kommen und dort auch abschließen: Dienstleister mit Terminvergabe, Handel mit Beratungsbedarf, Agenturen mit WhatsApp-Erstkontakt.
- Ist Copper oder Kommo günstiger?
- Copper ist im Einstieg günstiger. Copper: ab 12,00 $ / Monat. Kommo: ab 25,00 $ / Monat. Für die tatsächlichen Kosten ist allerdings die Teamgröße entscheidend, weil beide Anbieter unterschiedlich abrechnen.
- Was kosten Copper und Kommo bei 20 Nutzern?
- Bei 20 Nutzern im Einstiegstarif kostet Copper 240,00 $ pro Monat, Kommo 500,00 $ pro Monat. Das sind 260,00 $ pro Monat und 3.120,00 $ pro Jahr Unterschied zugunsten von Copper. Der Rechner auf dieser Seite zeigt jede andere Teamgröße.
- Welches Tool ist für ein kleines Team mit 5 Nutzern günstiger?
- Bei 5 Nutzern im Einstiegstarif kostet Copper 60,00 $ pro Monat, Kommo 125,00 $ pro Monat. Das sind 65,00 $ pro Monat und 780,00 $ pro Jahr Unterschied zugunsten von Copper. Der Rechner auf dieser Seite zeigt jede andere Teamgröße.
- Wie unterscheiden sich Copper und Kommo im Funktionsumfang?
- Copper deckt 0 von 5 verglichenen Funktionen ab, Kommo 4. Der Vorsprung von Kommo sagt allerdings nichts darüber, ob die zusätzlichen Funktionen zu Ihrem Prozess passen - die Tabelle auf dieser Seite zeigt die Unterschiede im Einzelnen.
- Gibt es bei Copper oder Kommo einen kostenlosen Plan?
- Nein, weder Copper noch Kommo hat einen kostenlosen Plan. Die Evaluierung läuft in beiden Fällen über eine Testphase.
- Welche versteckten Kosten haben Copper und Kommo?
- Copper: Copper staffelt nicht nur Funktionen, sondern auch Datenmengen: Die Einstiegsstufe begrenzt die Zahl der Kontakte und der parallelen Pipelines, und diese Grenze wird in wachsenden Teams früher erreicht als die Funktionsgrenze. Kommo: Der wichtigste Posten bei Kommo ist keine Zusatzgebühr, sondern die Zahlungsweise: Der ausgewiesene Monatspreis ist eine Rechengröße, kaufen lässt sich nur eine Laufzeit von sechs, neun, zwölf oder vierundzwanzig Monaten. Die Details stehen im Kostenabschnitt dieser Seite.
- Welche Schwächen haben Copper und Kommo?
- Copper: Außerhalb von Google Workspace verliert das Produkt seinen zentralen Vorteil. Kommo: Eine monatliche Zahlung gibt es nicht, das Minimum sind sechs Monate im Voraus.
Weitere Kandidaten aus derselben Kategorie
Copper und Kommo sind nicht die einzigen Optionen in Visuelle Pipeline-CRM für SMB. Diese Tools lösen eine ähnliche Aufgabe und lohnen einen Blick, bevor Sie sich festlegen.
Pipedrive
ab 14,00 $ / Monat
Pipedrive ist die richtige Wahl für vertriebsfokussierte SMB-Teams zwischen drei und dreißig Nutzern, die eine Pipeline sauber führen wollen und dafür kein Plattformprojekt starten möchten.
Copper vs PipedriveZoho CRM
ab 14,00 $ / Monat
Zoho CRM lohnt sich für budgetbewusste SMBs mit hohem Funktionsbedarf, die bereit sind, Zeit in die Konfiguration zu stecken.
Copper vs Zoho CRMMonday Sales CRM
ab 12,00 $ / Monat
Monday Sales CRM passt zu Teams, die monday.com schon für Projekte nutzen und den Vertrieb nicht in ein zweites System auslagern wollen.
Copper vs Monday Sales CRM