Kommo vs Nutshell: Welches ist besser in 2026?
Der Einstieg kostet bei Kommo 25,00 $ pro Nutzer und Monat, bei Nutshell 19,00 $ pro Nutzer und Monat - über die Entscheidung sagt das wenig. Dieser Vergleich stellt beide Tools gegenüber: Stärken und Schwächen im Alltag, die Gesamtkosten für Ihre Teamgröße, die Kostenposten neben der Lizenz und die Frage, für welches Team sich welches Werkzeug wirklich rechnet.
TL;DR - die Kurzfassung
Wählen Sie Kommo, wenn …
- Funktionsbreite zählt: 4 von 6 verglichenen Funktionen sind abgedeckt, bei Nutshell sind es 2.
Kommo passt zu Vertriebsteams, deren Kunden über Messenger kommen und dort auch abschließen: Dienstleister mit Terminvergabe, Handel mit Beratungsbedarf, Agenturen mit WhatsApp-Erstkontakt.
Wählen Sie Nutshell, wenn …
- das Budget den Ausschlag gibt: 19,00 $ pro Nutzer und Monat gegenüber 25,00 $ pro Nutzer und Monat bei Kommo.
Nutshell ist für B2B-Vertriebsteams gemacht, die bewusst keine Plattform wollen, sondern ein verlässliches CRM mit klarer Rechnung.
Kommo und Nutshell im Kurzprofil
Kommo
Visuelle Pipeline-CRM für SMB
Kommo, früher amoCRM, führt Vertrieb über Messenger: WhatsApp Business API, Instagram, TikTok und Telegram laufen in einem gemeinsamen Posteingang neben der Pipeline. Salesbot, Copilot und KI-Agenten übernehmen Antworten und Terminvergabe, über 100 Integrationen sind ab dem Einstiegstarif nutzbar. Passend für messaging-getriebene SMB-Teams. Zwei Eigenheiten gehören zur Entscheidung: eine Monatszahlung gibt es nicht, und alle Kapazitätsgrenzen hängen an der Sitzzahl.
- Preis
- ab 25,00 $ / Monat$25 (Base, mindestens 6 Monate im Voraus)
- Preismodell
- Abonnement
Nutshell
Visuelle Pipeline-CRM für SMB
Nutshell setzt auf transparente Preisgestaltung ohne versteckte Gebühren und bringt Marketing-Tools direkt mit. Office 365 und Google Workspace sind angebunden. Attraktiv für B2B-Vertriebsteams, die komplexe Preismodelle und Add-on-Fallen bewusst meiden wollen.
- Preis
- ab 19,00 $ / Monat$19
- Preismodell
- Abonnement
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Feature-Listen sagen, was ein Tool kann. Interessanter ist, was im Alltag trägt und wo es klemmt. Die folgenden Punkte stammen aus unserer Recherche zu Preisstruktur, Funktionsumfang und Positionierung der beiden Anbieter.
Kommo
Stärken
- WhatsApp, Instagram, TikTok und Telegram laufen in einem Posteingang neben der Pipeline
- Nachrichten mit Website-Besuchern sind laut Anbieter unbegrenzt und ohne Aufpreis
- KI-Agenten, Copilot und Antwortvorschläge sind Teil des Produkts, nicht ein Zukauf
- Über 100 Integrationen stehen bereits im Einstiegstarif offen
- Gäste mit eingeschränkten Rechten kosten im bezahlten Konto nichts extra
Schwächen
- Eine monatliche Zahlung gibt es nicht, das Minimum sind sechs Monate im Voraus
- Kein kostenloser Plan, nur vierzehn Tage Testzugang
- Automatisierung, Salesbot und Broadcasting beginnen erst in der Advanced-Stufe
- Sämtliche Kapazitätsgrenzen hängen an der Sitzzahl, nicht am Konto
- Ein Downgrade ist nur über den Support möglich, Rückerstattungen gibt es nicht
Nutshell
Stärken
- Transparente Preisgestaltung ohne Add-on-Fallen, was in dieser Matrix die Ausnahme ist
- Marketing-Funktionen sind Teil des Produkts, nicht ein separates Abo
- Office 365 und Google Workspace sind beide angebunden
- Der Preis von 19 USD deckt den vertrieblichen Alltag ohne Stufensprung ab
Schwächen
- Die Funktionstiefe bleibt hinter den großen Plattformen zurück
- Kein kostenloser Plan für den Einstieg
- Die oberen Stufen werden nur auf Anfrage bepreist
Kosten-Deep-Dive: Was zahlen Sie wirklich?
Der Einstiegspreis ist ein Werbeversprechen, die Gesamtkosten sind eine Rechnung. Beide hängen an der Teamgröße, am Abrechnungsmodell und an Posten, die in keiner Preisliste stehen. Stellen Sie unten Ihre Teamgröße ein - die Summen aktualisieren sich für beide Tools.
So rechnen die beiden Anbieter ab
Kommo startet mit $25 (Base, mindestens 6 Monate im Voraus) und rechnet pro Nutzer und Monat ab (Preismodell: Abonnement). Die nächste dokumentierte Stufe liegt bei $35 (Advanced) - $45 (Pro) und steckt im Rechner hinter "Höherer Tarif". Einen kostenlosen Plan gibt es nicht, der Einstieg läuft über eine Testphase.
Nutshell startet mit $19 und rechnet pro Nutzer und Monat ab (Preismodell: Abonnement). Für die höheren Stufen nennt der Anbieter keinen Listenpreis (Individuell auf Anfrage), die Kalkulation entsteht im Vertriebsgespräch. Einen kostenlosen Plan gibt es nicht, der Einstieg läuft über eine Testphase.
Gesamtkosten-Rechner
Teamgröße einstellen und die monatlichen sowie jährlichen Kosten beider Tools vergleichen.
6.000,00 $ pro Jahr · 25,00 $ pro Nutzer und Monat.
4.560,00 $ pro Jahr · 19,00 $ pro Nutzer und Monat.
Bei 20 Nutzern ist Nutshell um 120,00 $ pro Monat günstiger - über zwölf Monate ergibt das 1.440,00 $ Unterschied.
Grundlage sind die Listenpreise aus unserer Tool-Datenbank. Rabatte bei Jahresvorauszahlung, Add-ons und Onboarding-Gebühren sind nicht enthalten - was typischerweise dazukommt, steht direkt unter diesem Rechner.
Versteckte Kosten neben der Lizenz
Add-ons, Onboarding-Gebühren, Seat-Buckets, Kontaktstaffeln und Bindungsfristen verschieben die Rechnung häufig stärker als der Preis pro Nutzer. Was bei diesen beiden Anbietern typischerweise dazukommt:
Kommo
Der wichtigste Posten bei Kommo ist keine Zusatzgebühr, sondern die Zahlungsweise: Der ausgewiesene Monatspreis ist eine Rechengröße, kaufen lässt sich nur eine Laufzeit von sechs, neun, zwölf oder vierundzwanzig Monaten. Ein Fünfpersonen-Team zahlt im Base-Tarif also rund 750 USD im Voraus. Der zweite Punkt ist die Rolle der Sitze: Leads, Kontakte, KI-Credits, WhatsApp-Nummern und Instagram-Konten sind pro Sitz bemessen, und der Anbieter nennt das Nachkaufen von Sitzen selbst als Weg, Limits zu heben - ein Team, das nur mehr Kontakte verwaltet, zahlt damit für Nutzer, die es nicht braucht. Nicht verbrauchte KI-Credits verfallen am Monatsende, und seit September 2026 hängt der Preis am Abrechnungsland.
Nutshell
Nutshell wirbt mit Preisklarheit und löst dieses Versprechen beim CRM-Teil ein: keine Add-on-Kette, keine versteckten Stufensprünge im Kern. Eine Ausnahme sollte man kennen - der Marketing- und E-Mail-Versand wird nach Kontaktvolumen abgerechnet, wächst also mit der Liste und nicht mit dem Team. Wer die Marketing-Funktionen aktiv nutzt, kalkuliert diesen Block getrennt. Ansonsten bleibt es bei der üblichen Mechanik: Jahreszahlung ist günstiger als monatliche, und der Import eines Altbestands ist Arbeitszeit, die kein Anbieter in Rechnung stellt und keiner erspart.
Für wen ist Kommo und für wen Nutshell?
Beide Tools sind gut - für unterschiedliche Teams. Die häufigste Fehlentscheidung ist nicht das schlechtere Produkt, sondern das falsche Profil.
Kommo passt zu …
Kommo passt zu Vertriebsteams, deren Kunden über Messenger kommen und dort auch abschließen: Dienstleister mit Terminvergabe, Handel mit Beratungsbedarf, Agenturen mit WhatsApp-Erstkontakt. In dieser Rolle ersetzt es einen Stapel aus Chat-Werkzeug, Bot und CRM. Wer klassisch per E-Mail und Telefon verkauft, bezahlt Infrastruktur für Kanäle, die er nicht nutzt - und wer ein Werkzeug erst einen Monat lang im Alltag prüfen möchte, kommt mit der Mindestlaufzeit nicht weit.
Nutshell passt zu …
Nutshell ist für B2B-Vertriebsteams gemacht, die bewusst keine Plattform wollen, sondern ein verlässliches CRM mit klarer Rechnung. Wer schon einmal in eine Add-on-Falle gelaufen ist, findet hier die ruhigere Variante. Organisationen mit komplexen Freigabeprozessen, mehreren Geschäftsbereichen oder Enterprise-Governance stoßen dagegen an die Grenzen des Produkts und sollten in der Enterprise-Kategorie suchen.
Alle technischen Details im Überblick
Die Tabelle listet alle Preisangaben und die 6 Funktionen, die für mindestens eines der beiden Tools erfasst sind. Ein Nein heißt, dass wir die Angabe geprüft haben und die Funktion im Produkt fehlt. Ein Strich heißt, dass dazu keine Angabe vorliegt - nicht, dass die Funktion fehlt.
Kommo bringt Sequenzen mit SMS, Chat oder LinkedIn mit, Nutshell nicht. Nur bei Kommo erfasst: KI-Funktionen und Social-Media- und LinkedIn-Integration. Nur bei Nutshell erfasst: Marketing-Automatisierung. Gemeinsam decken beide Chat- oder Messenger-Postfach ab - diese Punkte taugen nicht als Entscheidungskriterium. Auf Warmup und Postfach-Rotation verzichten beide.
| Kriterium | Kommo | Nutshell |
|---|---|---|
| Einstiegspreis | ab 25,00 $ / Monat$25 (Base, mindestens 6 Monate im Voraus) | ab 19,00 $ / Monat$19 |
| High-Tier-Preis | $35 (Advanced) - $45 (Pro) | Individuell auf Anfrage |
| Preismodell | Abonnement | Abonnement |
| Kostenloser Plan | Nein | Nein |
| Kategorie | Visuelle Pipeline-CRM für SMB | Visuelle Pipeline-CRM für SMB |
| Chat- oder Messenger-Postfach | Ja | Ja |
| KI-Funktionen | Ja | – |
| Marketing-Automatisierung | – | Ja |
| Sequenzen mit SMS, Chat oder LinkedIn | Ja | Nein |
| Social-Media- und LinkedIn-Integration | Ja | – |
| Warmup und Postfach-Rotation | Nein | Nein |
Fazit: Kommo oder Nutshell?
Nutshell ist der günstigere Einstieg (19,00 $ pro Nutzer und Monat). Beim Funktionsumfang liegt Kommo vorn: 4 von 6 verglichenen Funktionen sind abgedeckt.
Für ein Team mit 20 Nutzern heißt das konkret: Kommo kostet 500,00 $ pro Monat, Nutshell 380,00 $ pro Monat. Über ein Jahr trennen die beiden 1.440,00 $ zugunsten von Nutshell - dieser Betrag sollte gegen den Nutzen der jeweiligen Funktionen gerechnet werden, nicht gegen das Bauchgefühl. Dazu kommen in beiden Fällen die Posten aus dem Kostenabschnitt: sie entscheiden häufiger über das Budget als der Preis pro Nutzer.
Häufige Fragen zu Kommo und Nutshell
- Was ist der Hauptunterschied zwischen Kommo und Nutshell?
- Die Zielgruppe. Kommo passt zu Vertriebsteams, deren Kunden über Messenger kommen und dort auch abschließen: Dienstleister mit Terminvergabe, Handel mit Beratungsbedarf, Agenturen mit WhatsApp-Erstkontakt. Nutshell ist für B2B-Vertriebsteams gemacht, die bewusst keine Plattform wollen, sondern ein verlässliches CRM mit klarer Rechnung.
- Ist Kommo oder Nutshell günstiger?
- Nutshell ist im Einstieg günstiger. Kommo: ab 25,00 $ / Monat. Nutshell: ab 19,00 $ / Monat. Für die tatsächlichen Kosten ist allerdings die Teamgröße entscheidend, weil beide Anbieter unterschiedlich abrechnen.
- Was kosten Kommo und Nutshell bei 20 Nutzern?
- Bei 20 Nutzern im Einstiegstarif kostet Kommo 500,00 $ pro Monat, Nutshell 380,00 $ pro Monat. Das sind 120,00 $ pro Monat und 1.440,00 $ pro Jahr Unterschied zugunsten von Nutshell. Der Rechner auf dieser Seite zeigt jede andere Teamgröße.
- Welches Tool ist für ein kleines Team mit 5 Nutzern günstiger?
- Bei 5 Nutzern im Einstiegstarif kostet Kommo 125,00 $ pro Monat, Nutshell 95,00 $ pro Monat. Das sind 30,00 $ pro Monat und 360,00 $ pro Jahr Unterschied zugunsten von Nutshell. Der Rechner auf dieser Seite zeigt jede andere Teamgröße.
- Wie unterscheiden sich Kommo und Nutshell im Funktionsumfang?
- Kommo deckt 4 von 6 verglichenen Funktionen ab, Nutshell 2. Der Vorsprung von Kommo sagt allerdings nichts darüber, ob die zusätzlichen Funktionen zu Ihrem Prozess passen - die Tabelle auf dieser Seite zeigt die Unterschiede im Einzelnen.
- Gibt es bei Kommo oder Nutshell einen kostenlosen Plan?
- Nein, weder Kommo noch Nutshell hat einen kostenlosen Plan. Die Evaluierung läuft in beiden Fällen über eine Testphase.
- Welche versteckten Kosten haben Kommo und Nutshell?
- Kommo: Der wichtigste Posten bei Kommo ist keine Zusatzgebühr, sondern die Zahlungsweise: Der ausgewiesene Monatspreis ist eine Rechengröße, kaufen lässt sich nur eine Laufzeit von sechs, neun, zwölf oder vierundzwanzig Monaten. Nutshell: Nutshell wirbt mit Preisklarheit und löst dieses Versprechen beim CRM-Teil ein: keine Add-on-Kette, keine versteckten Stufensprünge im Kern. Die Details stehen im Kostenabschnitt dieser Seite.
- Welche Schwächen haben Kommo und Nutshell?
- Kommo: Eine monatliche Zahlung gibt es nicht, das Minimum sind sechs Monate im Voraus. Nutshell: Die Funktionstiefe bleibt hinter den großen Plattformen zurück.
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