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Kommo vs Zoho CRM: Welches ist besser in 2026?

Der Einstieg kostet bei Kommo 25,00 $ pro Nutzer und Monat, bei Zoho CRM 14,00 $ pro Nutzer und Monat - über die Entscheidung sagt das wenig. Dieser Vergleich stellt beide Tools gegenüber: Stärken und Schwächen im Alltag, die Gesamtkosten für Ihre Teamgröße, die Kostenposten neben der Lizenz und die Frage, für welches Team sich welches Werkzeug wirklich rechnet.

TL;DR - die Kurzfassung

Wählen Sie Kommo, wenn …

  • Funktionsbreite zählt: 4 von 5 verglichenen Funktionen sind abgedeckt, bei Zoho CRM sind es 3.

Kommo passt zu Vertriebsteams, deren Kunden über Messenger kommen und dort auch abschließen: Dienstleister mit Terminvergabe, Handel mit Beratungsbedarf, Agenturen mit WhatsApp-Erstkontakt.

Wählen Sie Zoho CRM, wenn …

  • das Budget den Ausschlag gibt: 14,00 $ pro Nutzer und Monat gegenüber 25,00 $ pro Nutzer und Monat bei Kommo.
  • Sie ohne Budget starten wollen - Zoho CRM hat einen kostenlosen Plan, Kommo nicht.

Zoho CRM lohnt sich für budgetbewusste SMBs mit hohem Funktionsbedarf, die bereit sind, Zeit in die Konfiguration zu stecken.

Kommo und Zoho CRM im Kurzprofil

Kommo

Visuelle Pipeline-CRM für SMB

Kommo, früher amoCRM, führt Vertrieb über Messenger: WhatsApp Business API, Instagram, TikTok und Telegram laufen in einem gemeinsamen Posteingang neben der Pipeline. Salesbot, Copilot und KI-Agenten übernehmen Antworten und Terminvergabe, über 100 Integrationen sind ab dem Einstiegstarif nutzbar. Passend für messaging-getriebene SMB-Teams. Zwei Eigenheiten gehören zur Entscheidung: eine Monatszahlung gibt es nicht, und alle Kapazitätsgrenzen hängen an der Sitzzahl.

Preis
ab 25,00 $ / Monat$25 (Base, mindestens 6 Monate im Voraus)
Preismodell
Abonnement

Zoho CRM

Visuelle Pipeline-CRM für SMB

Zoho CRM bietet mit der Zia-KI, tiefer Prozessautomatisierung und einem außergewöhnlich breiten Funktionsumfang deutlich mehr, als der Preis vermuten lässt. Die Zoho One Suite und Google Workspace lassen sich direkt anbinden, prädiktive Analysen und Lead-Scoring stecken bereits in den Enterprise-Tarifen ab 40 USD. Ideal für budgetbewusste SMBs mit hohem Funktionsbedarf; bis zu drei Nutzer arbeiten kostenlos.

Preis
ab 14,00 $ / Monat$14 (Standard)
Preismodell
Freemium

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Feature-Listen sagen, was ein Tool kann. Interessanter ist, was im Alltag trägt und wo es klemmt. Die folgenden Punkte stammen aus unserer Recherche zu Preisstruktur, Funktionsumfang und Positionierung der beiden Anbieter.

Kommo

Stärken

  • WhatsApp, Instagram, TikTok und Telegram laufen in einem Posteingang neben der Pipeline
  • Nachrichten mit Website-Besuchern sind laut Anbieter unbegrenzt und ohne Aufpreis
  • KI-Agenten, Copilot und Antwortvorschläge sind Teil des Produkts, nicht ein Zukauf
  • Über 100 Integrationen stehen bereits im Einstiegstarif offen
  • Gäste mit eingeschränkten Rechten kosten im bezahlten Konto nichts extra

Schwächen

  • Eine monatliche Zahlung gibt es nicht, das Minimum sind sechs Monate im Voraus
  • Kein kostenloser Plan, nur vierzehn Tage Testzugang
  • Automatisierung, Salesbot und Broadcasting beginnen erst in der Advanced-Stufe
  • Sämtliche Kapazitätsgrenzen hängen an der Sitzzahl, nicht am Konto
  • Ein Downgrade ist nur über den Support möglich, Rückerstattungen gibt es nicht

Zoho CRM

Stärken

  • Das Verhältnis von Funktionsumfang zu Preis ist in dieser Matrix kaum zu unterbieten
  • Zia-KI mit prädiktiven Analysen und Lead-Scoring steckt bereits in der Enterprise-Stufe für 40 USD
  • Bis zu drei Nutzer arbeiten dauerhaft kostenlos
  • Die Zoho One Suite deckt angrenzende Aufgaben ab, Google Workspace ist direkt angebunden

Schwächen

  • Der kostenlose Plan endet bei drei Nutzern und im Funktionsumfang früh
  • Die Funktionsbreite verlangt Konfigurationsarbeit, out of the box ist wenig vorentschieden
  • Wichtige Automatisierungen sind an die Enterprise-Stufe gebunden

Kosten-Deep-Dive: Was zahlen Sie wirklich?

Der Einstiegspreis ist ein Werbeversprechen, die Gesamtkosten sind eine Rechnung. Beide hängen an der Teamgröße, am Abrechnungsmodell und an Posten, die in keiner Preisliste stehen. Stellen Sie unten Ihre Teamgröße ein - die Summen aktualisieren sich für beide Tools.

So rechnen die beiden Anbieter ab

Kommo startet mit $25 (Base, mindestens 6 Monate im Voraus) und rechnet pro Nutzer und Monat ab (Preismodell: Abonnement). Die nächste dokumentierte Stufe liegt bei $35 (Advanced) - $45 (Pro) und steckt im Rechner hinter "Höherer Tarif". Einen kostenlosen Plan gibt es nicht, der Einstieg läuft über eine Testphase.

Zoho CRM startet mit $14 (Standard) und rechnet pro Nutzer und Monat ab (Preismodell: Freemium). Die nächste dokumentierte Stufe liegt bei $40 (Enterprise) und steckt im Rechner hinter "Höherer Tarif". Ein kostenloser Plan existiert und eignet sich für die Evaluierung.

Gesamtkosten-Rechner

Teamgröße einstellen und die monatlichen sowie jährlichen Kosten beider Tools vergleichen.

20 Nutzer
1 Nutzer
50 Nutzer
Kommo500,00 $ / Monat

6.000,00 $ pro Jahr · 25,00 $ pro Nutzer und Monat.

Zoho CRM280,00 $ / Monat

3.360,00 $ pro Jahr · 14,00 $ pro Nutzer und Monat.

Bei 20 Nutzern ist Zoho CRM um 220,00 $ pro Monat günstiger - über zwölf Monate ergibt das 2.640,00 $ Unterschied.

Grundlage sind die Listenpreise aus unserer Tool-Datenbank. Rabatte bei Jahresvorauszahlung, Add-ons und Onboarding-Gebühren sind nicht enthalten - was typischerweise dazukommt, steht direkt unter diesem Rechner.

Versteckte Kosten neben der Lizenz

Add-ons, Onboarding-Gebühren, Seat-Buckets, Kontaktstaffeln und Bindungsfristen verschieben die Rechnung häufig stärker als der Preis pro Nutzer. Was bei diesen beiden Anbietern typischerweise dazukommt:

Kommo

Der wichtigste Posten bei Kommo ist keine Zusatzgebühr, sondern die Zahlungsweise: Der ausgewiesene Monatspreis ist eine Rechengröße, kaufen lässt sich nur eine Laufzeit von sechs, neun, zwölf oder vierundzwanzig Monaten. Ein Fünfpersonen-Team zahlt im Base-Tarif also rund 750 USD im Voraus. Der zweite Punkt ist die Rolle der Sitze: Leads, Kontakte, KI-Credits, WhatsApp-Nummern und Instagram-Konten sind pro Sitz bemessen, und der Anbieter nennt das Nachkaufen von Sitzen selbst als Weg, Limits zu heben - ein Team, das nur mehr Kontakte verwaltet, zahlt damit für Nutzer, die es nicht braucht. Nicht verbrauchte KI-Credits verfallen am Monatsende, und seit September 2026 hängt der Preis am Abrechnungsland.

Zoho CRM

Zoho verteilt Funktionen streng über die Editionen, und dieses Gating ist der eigentliche Kostentreiber. Standard für 14 USD deckt Pipeline und Berichte ab; Regelwerke, Prozessfreigaben und die interessanten Zia-Funktionen sitzen in Professional und Enterprise für 40 USD. Wer die Suite breiter nutzt, sollte Zoho One durchrechnen: das Bundle kostet pro Nutzer mehr, ersetzt aber mehrere Einzelabos. Dazu kommen Kontingente, die im Alltag auffallen - Speicherplatz, E-Mail-Versand und API-Aufrufe sind gestaffelt und werden bei Bedarf einzeln nachgekauft. Monatliche Zahlung kostet auch hier deutlich mehr als die Jahresvariante.

Für wen ist Kommo und für wen Zoho CRM?

Beide Tools sind gut - für unterschiedliche Teams. Die häufigste Fehlentscheidung ist nicht das schlechtere Produkt, sondern das falsche Profil.

Kommo passt zu …

Kommo passt zu Vertriebsteams, deren Kunden über Messenger kommen und dort auch abschließen: Dienstleister mit Terminvergabe, Handel mit Beratungsbedarf, Agenturen mit WhatsApp-Erstkontakt. In dieser Rolle ersetzt es einen Stapel aus Chat-Werkzeug, Bot und CRM. Wer klassisch per E-Mail und Telefon verkauft, bezahlt Infrastruktur für Kanäle, die er nicht nutzt - und wer ein Werkzeug erst einen Monat lang im Alltag prüfen möchte, kommt mit der Mindestlaufzeit nicht weit.

Zoho CRM passt zu …

Zoho CRM lohnt sich für budgetbewusste SMBs mit hohem Funktionsbedarf, die bereit sind, Zeit in die Konfiguration zu stecken. Wer mehrere Zoho-Anwendungen nutzt, bekommt eine integrierte Suite zum Preis eines einzelnen Wettbewerbers. Teams, die ein sofort schlüssiges, minimalistisches Werkzeug erwarten und niemanden für die Einrichtung freistellen können, unterschätzen den Aufwand - dann ist ein fokussiertes Pipeline-Tool die ruhigere Wahl.

Alle technischen Details im Überblick

Die Tabelle listet alle Preisangaben und die 5 Funktionen, die für mindestens eines der beiden Tools erfasst sind. Ein Nein heißt, dass wir die Angabe geprüft haben und die Funktion im Produkt fehlt. Ein Strich heißt, dass dazu keine Angabe vorliegt - nicht, dass die Funktion fehlt.

Nur bei Kommo erfasst: Social-Media- und LinkedIn-Integration. Gemeinsam decken beide Chat- oder Messenger-Postfach, KI-Funktionen und Sequenzen mit SMS, Chat oder LinkedIn ab - diese Punkte taugen nicht als Entscheidungskriterium. Auf Warmup und Postfach-Rotation verzichten beide.

Direkter Funktions- und Preisvergleich zwischen Kommo und Zoho CRM
KriteriumKommoZoho CRM
Einstiegspreisab 25,00 $ / Monat$25 (Base, mindestens 6 Monate im Voraus)ab 14,00 $ / Monat$14 (Standard)
High-Tier-Preis$35 (Advanced) - $45 (Pro)$40 (Enterprise)
PreismodellAbonnementFreemium
Kostenloser PlanNeinJa
KategorieVisuelle Pipeline-CRM für SMBVisuelle Pipeline-CRM für SMB
Chat- oder Messenger-PostfachJaJa
KI-FunktionenJaJa
Sequenzen mit SMS, Chat oder LinkedInJaJa
Social-Media- und LinkedIn-IntegrationJa
Warmup und Postfach-RotationNeinNein

Fazit: Kommo oder Zoho CRM?

Zoho CRM ist der günstigere Einstieg (14,00 $ pro Nutzer und Monat). Beim Funktionsumfang liegt Kommo vorn: 4 von 5 verglichenen Funktionen sind abgedeckt.

Für ein Team mit 20 Nutzern heißt das konkret: Kommo kostet 500,00 $ pro Monat, Zoho CRM 280,00 $ pro Monat. Über ein Jahr trennen die beiden 2.640,00 $ zugunsten von Zoho CRM - dieser Betrag sollte gegen den Nutzen der jeweiligen Funktionen gerechnet werden, nicht gegen das Bauchgefühl. Dazu kommen in beiden Fällen die Posten aus dem Kostenabschnitt: sie entscheiden häufiger über das Budget als der Preis pro Nutzer.

Häufige Fragen zu Kommo und Zoho CRM

Was ist der Hauptunterschied zwischen Kommo und Zoho CRM?
Die Zielgruppe. Kommo passt zu Vertriebsteams, deren Kunden über Messenger kommen und dort auch abschließen: Dienstleister mit Terminvergabe, Handel mit Beratungsbedarf, Agenturen mit WhatsApp-Erstkontakt. Zoho CRM lohnt sich für budgetbewusste SMBs mit hohem Funktionsbedarf, die bereit sind, Zeit in die Konfiguration zu stecken.
Ist Kommo oder Zoho CRM günstiger?
Zoho CRM ist im Einstieg günstiger. Kommo: ab 25,00 $ / Monat. Zoho CRM: ab 14,00 $ / Monat. Für die tatsächlichen Kosten ist allerdings die Teamgröße entscheidend, weil beide Anbieter unterschiedlich abrechnen.
Was kosten Kommo und Zoho CRM bei 20 Nutzern?
Bei 20 Nutzern im Einstiegstarif kostet Kommo 500,00 $ pro Monat, Zoho CRM 280,00 $ pro Monat. Das sind 220,00 $ pro Monat und 2.640,00 $ pro Jahr Unterschied zugunsten von Zoho CRM. Der Rechner auf dieser Seite zeigt jede andere Teamgröße.
Welches Tool ist für ein kleines Team mit 5 Nutzern günstiger?
Bei 5 Nutzern im Einstiegstarif kostet Kommo 125,00 $ pro Monat, Zoho CRM 70,00 $ pro Monat. Das sind 55,00 $ pro Monat und 660,00 $ pro Jahr Unterschied zugunsten von Zoho CRM. Der Rechner auf dieser Seite zeigt jede andere Teamgröße.
Wie unterscheiden sich Kommo und Zoho CRM im Funktionsumfang?
Kommo deckt 4 von 5 verglichenen Funktionen ab, Zoho CRM 3. Der Vorsprung von Kommo sagt allerdings nichts darüber, ob die zusätzlichen Funktionen zu Ihrem Prozess passen - die Tabelle auf dieser Seite zeigt die Unterschiede im Einzelnen.
Gibt es bei Kommo oder Zoho CRM einen kostenlosen Plan?
Nur Zoho CRM bietet einen kostenlosen Plan. Bei Kommo beginnt die Nutzung mit einem bezahlten Tarif (ab 25,00 $ / Monat).
Welche versteckten Kosten haben Kommo und Zoho CRM?
Kommo: Der wichtigste Posten bei Kommo ist keine Zusatzgebühr, sondern die Zahlungsweise: Der ausgewiesene Monatspreis ist eine Rechengröße, kaufen lässt sich nur eine Laufzeit von sechs, neun, zwölf oder vierundzwanzig Monaten. Zoho CRM: Zoho verteilt Funktionen streng über die Editionen, und dieses Gating ist der eigentliche Kostentreiber. Die Details stehen im Kostenabschnitt dieser Seite.
Welche Schwächen haben Kommo und Zoho CRM?
Kommo: Eine monatliche Zahlung gibt es nicht, das Minimum sind sechs Monate im Voraus. Zoho CRM: Der kostenlose Plan endet bei drei Nutzern und im Funktionsumfang früh.

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Kommo und Zoho CRM sind nicht die einzigen Optionen in Visuelle Pipeline-CRM für SMB. Diese Tools lösen eine ähnliche Aufgabe und lohnen einen Blick, bevor Sie sich festlegen.

  • Pipedrive

    ab 14,00 $ / Monat

    Pipedrive ist die richtige Wahl für vertriebsfokussierte SMB-Teams zwischen drei und dreißig Nutzern, die eine Pipeline sauber führen wollen und dafür kein Plattformprojekt starten möchten.

    Kommo vs Pipedrive
  • Monday Sales CRM

    ab 12,00 $ / Monat

    Monday Sales CRM passt zu Teams, die monday.com schon für Projekte nutzen und den Vertrieb nicht in ein zweites System auslagern wollen.

    Kommo vs Monday Sales CRM
  • Freshsales

    ab 15,00 $ / Monat

    Freshsales ist stark, wenn Telefonie zum Vertriebsalltag gehört und nicht auf drei Systeme verteilt werden soll: Innendienst, telefonischer Nachfass, Chat auf der Website.

    Kommo vs Freshsales

Stand: 2026. Grundlage sind die öffentlichen Listenpreise der Anbieter und unsere redaktionelle Auswertung. Preise, Tarifstufen und Kontingente ändern sich - prüfen Sie die für Sie relevanten Angaben vor dem Abschluss beim Anbieter.