Act! vs ActiveCampaign: Welches ist besser in 2026?
Der Einstieg kostet bei Act! 20,00 $ pro Nutzer und Monat, bei ActiveCampaign 19,00 $ als Team-Flatrate - über die Entscheidung sagt das wenig. Dieser Vergleich stellt beide Tools gegenüber: Stärken und Schwächen im Alltag, die Gesamtkosten für Ihre Teamgröße, die Kostenposten neben der Lizenz und die Frage, für welches Team sich welches Werkzeug wirklich rechnet.
TL;DR - die Kurzfassung
Act! kurz gefasst
Act!
Wählen Sie ActiveCampaign, wenn …
- das Budget den Ausschlag gibt: 19,00 $ als Team-Flatrate gegenüber 20,00 $ pro Nutzer und Monat bei Act!.
- viele Nutzer Zugriff brauchen: die Flatrate wächst nicht mit jedem zusätzlichen Sitz, anders als bei Act!.
ActiveCampaign lohnt sich für E-Commerce-Marken und stark marketinggetriebene Organisationen, deren Umsatz an automatisierten Kampagnen hängt: Warenkorbabbrüche, Lifecycle-Mails, Segmentierung nach Kaufverhalten.
Act! und ActiveCampaign im Kurzprofil
Act!
Nischen-, Legacy- und ERP-CRM
Act! ist ein Legacy-System im besten Sinne: klassisches, ordnerbasiertes Kontaktmanagement mit Offline-Synchronisation. Outlook und QuickBooks sind angebunden. Relevant für Traditionsunternehmen und Teams, die auch ohne durchgehende Internetverbindung arbeiten müssen.
- Preis
- ab 20,00 $ / Monat$20
- Preismodell
- Abonnement
ActiveCampaign
Nischen-, Legacy- und ERP-CRM
ActiveCampaign verfolgt einen E-Mail-First-Ansatz und paart extrem tiefe Marketing-Automatisierung mit Deal-Tracking. Shopify und WordPress sind nativ angebunden. Die Stärke liegt bei E-Commerce und stark marketinggetriebenen Organisationen, weniger beim klassischen Outbound-Vertrieb.
- Preis
- ab 19,00 $ / Monat$19
- Preismodell
- Abonnement
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Feature-Listen sagen, was ein Tool kann. Interessanter ist, was im Alltag trägt und wo es klemmt. Die folgenden Punkte stammen aus unserer Recherche zu Preisstruktur, Funktionsumfang und Positionierung der beiden Anbieter.
Act!
Stärken
- Offline-Synchronisation erlaubt Arbeit ohne durchgehende Internetverbindung
- Klassisches, ordnerbasiertes Kontaktmanagement mit langer Lernhistorie im Markt
- Outlook und QuickBooks sind angebunden
- Betrieb als Desktop-Installation oder als Cloud-Abo möglich
Schwächen
- Das Bedienkonzept stammt aus der Desktop-Ära und wirkt neben modernen Oberflächen sperrig
- Kein kostenloser Plan
- Der Legacy-Charakter bedeutet wenig Bewegung bei KI- und Automatisierungsfunktionen
ActiveCampaign
Stärken
- Die Marketing-Automatisierung gehört zu den tiefsten im gesamten Feld
- Shopify und WordPress sind nativ angebunden, E-Commerce-Daten fließen direkt ein
- Deal-Tracking läuft im gleichen System wie die Kampagnen
- Der Einstieg mit 19 USD ist für diese Automatisierungstiefe niedrig
Schwächen
- Abgerechnet wird nach Kontaktvolumen, nicht pro Nutzer - die Liste bestimmt den Preis
- Der CRM-Teil bleibt hinter den Vertriebs-Spezialisten zurück
- Die Zahl der Nutzer ist je Plan begrenzt und nicht frei skalierbar
Kosten-Deep-Dive: Was zahlen Sie wirklich?
Der Einstiegspreis ist ein Werbeversprechen, die Gesamtkosten sind eine Rechnung. Beide hängen an der Teamgröße, am Abrechnungsmodell und an Posten, die in keiner Preisliste stehen. Stellen Sie unten Ihre Teamgröße ein - die Summen aktualisieren sich für beide Tools.
So rechnen die beiden Anbieter ab
Act! startet mit $20 und rechnet pro Nutzer und Monat ab (Preismodell: Abonnement). Einen kostenlosen Plan gibt es nicht, der Einstieg läuft über eine Testphase.
ActiveCampaign startet mit $19 und rechnet als Flatrate für das gesamte Team ab (Preismodell: Abonnement). Einen kostenlosen Plan gibt es nicht, der Einstieg läuft über eine Testphase.
Gesamtkosten-Rechner
Teamgröße einstellen und die monatlichen sowie jährlichen Kosten beider Tools vergleichen.
4.800,00 $ pro Jahr · 20,00 $ pro Nutzer und Monat.
228,00 $ pro Jahr · Flatrate für das Team: die Summe bleibt gleich, solange die Nutzerobergrenze des Tarifs reicht.
Bei 20 Nutzern ist ActiveCampaign um 381,00 $ pro Monat günstiger - über zwölf Monate ergibt das 4.572,00 $ Unterschied.
Grundlage sind die Listenpreise aus unserer Tool-Datenbank. Rabatte bei Jahresvorauszahlung, Add-ons und Onboarding-Gebühren sind nicht enthalten - was typischerweise dazukommt, steht direkt unter diesem Rechner.
Versteckte Kosten neben der Lizenz
Add-ons, Onboarding-Gebühren, Seat-Buckets, Kontaktstaffeln und Bindungsfristen verschieben die Rechnung häufig stärker als der Preis pro Nutzer. Was bei diesen beiden Anbietern typischerweise dazukommt:
Act!
Bei Act! entscheidet die Betriebsform über die Kostenstruktur. Das Cloud-Abo ist der einfache Fall mit dem genannten Preis pro Nutzer. Bei der Desktop-Variante kommen Posten dazu, die im Abo enthalten wären: der Wechsel auf eine neue Hauptversion, das Hosting oder der eigene Server, Datensicherung und ein Support-Paket, das bei Act! nicht automatisch Teil der Lizenz ist. Der stille Kostenblock ist die Datenmigration - Act!-Bestände sind häufig über Jahre gewachsen, und genau diese Historie macht sowohl den Wert als auch den Aufwand eines späteren Wechsels aus.
ActiveCampaign
Wer ActiveCampaign mit Sitzpreisen vergleicht, vergleicht die falsche Größe: Die Rechnung folgt der Kontaktzahl, und der beworbene Einstieg gilt für die kleinste Kontaktstufe. Verdoppelt sich die Liste, verdoppelt sich der Tarif - unabhängig davon, wie viele Menschen im Tool arbeiten. Umgekehrt ist die Nutzerzahl je Plan begrenzt, zusätzliche Plätze kosten extra. Wer den Vertriebsteil ernsthaft nutzen will, sollte prüfen, welche Sales-Funktionen im gewählten Plan enthalten sind, denn CRM-Funktionen sind in der Produktlogik ein eigener Baustein und nicht automatisch Teil des Marketing-Abos.
Für wen ist Act! und für wen ActiveCampaign?
Beide Tools sind gut - für unterschiedliche Teams. Die häufigste Fehlentscheidung ist nicht das schlechtere Produkt, sondern das falsche Profil.
Act! passt zu …
Act! passt zu Traditionsunternehmen und Teams, die auch ohne stabile Internetverbindung arbeiten müssen: Außendienst in ländlichen Regionen, Handwerk, Handelsvertretungen mit gewachsenem Kontaktbestand. Wer diese Anforderung hat, findet im Cloud-Markt kaum Ersatz. Für digital arbeitende SaaS-Teams, die Automatisierung und Integrationen erwarten, ist das Produkt die falsche Generation.
ActiveCampaign passt zu …
ActiveCampaign lohnt sich für E-Commerce-Marken und stark marketinggetriebene Organisationen, deren Umsatz an automatisierten Kampagnen hängt: Warenkorbabbrüche, Lifecycle-Mails, Segmentierung nach Kaufverhalten. Dort ist die Automatisierungstiefe das entscheidende Argument. Klassische Outbound-Vertriebsteams mit Telefon und Pipeline-Disziplin brauchen dagegen ein Vertriebs-CRM und sollten ActiveCampaign höchstens daneben stellen, nicht darunter.
Alle technischen Details im Überblick
Die Tabelle listet alle Preisangaben und die 2 Funktionen, die für mindestens eines der beiden Tools erfasst sind. Ein Strich bedeutet, dass zu diesem Punkt keine Angabe vorliegt - nicht, dass die Funktion fehlt.
Nur bei Act! erfasst: ERP- und Finanzintegration. Nur bei ActiveCampaign erfasst: Marketing-Automatisierung.
| Kriterium | Act! | ActiveCampaign |
|---|---|---|
| Einstiegspreis | ab 20,00 $ / Monat$20 | ab 19,00 $ / Monat$19 |
| Preismodell | Abonnement | Abonnement |
| Kostenloser Plan | Nein | Nein |
| Kategorie | Nischen-, Legacy- und ERP-CRM | Nischen-, Legacy- und ERP-CRM |
| ERP- und Finanzintegration | Ja | – |
| Marketing-Automatisierung | – | Ja |
Fazit: Act! oder ActiveCampaign?
ActiveCampaign ist der günstigere Einstieg (19,00 $ als Team-Flatrate). Der erfasste Funktionsumfang ist vergleichbar - entscheide nach Arbeitsweise und bestehendem Tool-Stack.
Für ein Team mit 20 Nutzern heißt das konkret: Act! kostet 400,00 $ pro Monat, ActiveCampaign 19,00 $ pro Monat (Flatrate, unabhängig von der Teamgröße). Über ein Jahr trennen die beiden 4.572,00 $ zugunsten von ActiveCampaign - dieser Betrag sollte gegen den Nutzen der jeweiligen Funktionen gerechnet werden, nicht gegen das Bauchgefühl. Dazu kommen in beiden Fällen die Posten aus dem Kostenabschnitt: sie entscheiden häufiger über das Budget als der Preis pro Nutzer.
Häufige Fragen zu Act! und ActiveCampaign
- Was ist der Hauptunterschied zwischen Act! und ActiveCampaign?
- Die Zielgruppe. Act! ActiveCampaign lohnt sich für E-Commerce-Marken und stark marketinggetriebene Organisationen, deren Umsatz an automatisierten Kampagnen hängt: Warenkorbabbrüche, Lifecycle-Mails, Segmentierung nach Kaufverhalten.
- Ist Act! oder ActiveCampaign günstiger?
- ActiveCampaign ist im Einstieg günstiger. Act!: ab 20,00 $ / Monat. ActiveCampaign: ab 19,00 $ / Monat. Für die tatsächlichen Kosten ist allerdings die Teamgröße entscheidend, weil beide Anbieter unterschiedlich abrechnen.
- Was kosten Act! und ActiveCampaign bei 20 Nutzern?
- Bei 20 Nutzern im Einstiegstarif kostet Act! 400,00 $ pro Monat, ActiveCampaign 19,00 $ pro Monat (Flatrate, unabhängig von der Teamgröße). Das sind 381,00 $ pro Monat und 4.572,00 $ pro Jahr Unterschied zugunsten von ActiveCampaign. Der Rechner auf dieser Seite zeigt jede andere Teamgröße.
- Welches Tool ist für ein kleines Team mit 5 Nutzern günstiger?
- Bei 5 Nutzern im Einstiegstarif kostet Act! 100,00 $ pro Monat, ActiveCampaign 19,00 $ pro Monat (Flatrate, unabhängig von der Teamgröße). Das sind 81,00 $ pro Monat und 972,00 $ pro Jahr Unterschied zugunsten von ActiveCampaign. Der Rechner auf dieser Seite zeigt jede andere Teamgröße.
- Wie unterscheiden sich Act! und ActiveCampaign im Funktionsumfang?
- Act! deckt 1 von 2 verglichenen Funktionen ab, ActiveCampaign 1. Der Umfang ist damit vergleichbar, entscheidend sind Arbeitsweise und Abrechnungsmodell.
- Gibt es bei Act! oder ActiveCampaign einen kostenlosen Plan?
- Nein, weder Act! noch ActiveCampaign hat einen kostenlosen Plan. Die Evaluierung läuft in beiden Fällen über eine Testphase.
- Welche versteckten Kosten haben Act! und ActiveCampaign?
- Act!: Bei Act! ActiveCampaign: Wer ActiveCampaign mit Sitzpreisen vergleicht, vergleicht die falsche Größe: Die Rechnung folgt der Kontaktzahl, und der beworbene Einstieg gilt für die kleinste Kontaktstufe. Die Details stehen im Kostenabschnitt dieser Seite.
- Welche Schwächen haben Act! und ActiveCampaign?
- Act!: Das Bedienkonzept stammt aus der Desktop-Ära und wirkt neben modernen Oberflächen sperrig. ActiveCampaign: Abgerechnet wird nach Kontaktvolumen, nicht pro Nutzer - die Liste bestimmt den Preis.
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