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Keap vs Zendesk Sell: Welches ist besser in 2026?

Der Einstieg kostet bei Keap 249,00 $ als Team-Flatrate, bei Zendesk Sell 23,00 $ pro Nutzer und Monat - über die Entscheidung sagt das wenig. Dieser Vergleich stellt beide Tools gegenüber: Stärken und Schwächen im Alltag, die Gesamtkosten für Ihre Teamgröße, die Kostenposten neben der Lizenz und die Frage, für welches Team sich welches Werkzeug wirklich rechnet.

TL;DR - die Kurzfassung

Wählen Sie Keap, wenn …

  • Funktionsbreite zählt: 2 von 3 verglichenen Funktionen sind abgedeckt, bei Zendesk Sell sind es 1.
  • viele Nutzer Zugriff brauchen: die Flatrate wächst nicht mit jedem zusätzlichen Sitz, anders als bei Zendesk Sell.

Keap passt zu kleinen und mittleren Unternehmen, für die Automatisierung Kernstrategie ist und nicht Zusatzfunktion: Dienstleister mit wiederkehrenden Abläufen, Coaching- und Agenturmodelle, Onlinehandel mit Follow-up-Ketten.

Wählen Sie Zendesk Sell, wenn …

  • das Budget den Ausschlag gibt: 23,00 $ pro Nutzer und Monat gegenüber 249,00 $ als Team-Flatrate bei Keap.

Zendesk Sell ist die naheliegende Wahl für Vertriebsteams in Unternehmen, die Zendesk Support bereits nutzen: gemeinsame Kundenhistorie, ein Login, keine Brücke zwischen Ticket und Deal.

Keap und Zendesk Sell im Kurzprofil

Keap

Enterprise- und All-in-One-CRM

Keap kombiniert fortgeschrittene Marketing-Automatisierung mit integriertem E-Commerce und deckt damit den Weg von der Lead-Erfassung bis zur Rechnung ab. Anbindungen an Zapier, QuickBooks und WordPress runden das Paket ab. Die Flatrate ab 249 USD richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, die End-to-End-Automatisierung zur Kernstrategie machen.

Preis
ab 249,00 $ / Monat$249 (Flatrate-Basis für den Einstieg)
Preismodell
Abonnement

Zendesk Sell

Enterprise- und All-in-One-CRM

Zendesk Sell greift nahtlos in Zendesk Support und bringt native Telefonie direkt in den Vertriebsalltag. Über die Zendesk Suite und Mailchimp lassen sich Service- und Marketing-Prozesse anschließen. Sinnvoll vor allem für Vertriebsteams, die eng mit Kundenservice und Ticketing zusammenarbeiten.

Preis
ab 23,00 $ / Monat$23 - $29 (Basic)
Preismodell
Abonnement

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Feature-Listen sagen, was ein Tool kann. Interessanter ist, was im Alltag trägt und wo es klemmt. Die folgenden Punkte stammen aus unserer Recherche zu Preisstruktur, Funktionsumfang und Positionierung der beiden Anbieter.

Keap

Stärken

  • Marketing-Automatisierung, E-Commerce und Rechnungsstellung greifen in einem System ineinander
  • Die Flatrate deckt den Einstieg ab, statt jeden Sitz einzeln abzurechnen
  • Zapier, QuickBooks und WordPress sind direkt angebunden
  • Der Weg von der Lead-Erfassung bis zur bezahlten Rechnung braucht keine Zwischentools

Schwächen

  • Mit 249 USD Einstieg ist die Hürde die höchste in unserer Matrix
  • Für reines Pipeline-Management ist der Automatisierungsumfang deutlich zu viel
  • Die höheren Stufen sind nur auf Anfrage bepreist

Zendesk Sell

Stärken

  • Telefonie ist nativ eingebaut, ein separates Dialer-Tool entfällt
  • Direkter Durchgriff auf Zendesk Support und das dortige Ticketing
  • Zendesk Suite und Mailchimp sind als Erweiterungen vorgesehen
  • Mit 23 USD ist der Einstieg für ein Enterprise-Ökosystem vergleichsweise niedrig

Schwächen

  • Zwischen Basic mit 23 USD und Business mit 99 USD liegt ein Preissprung um das Vierfache
  • Ohne Zendesk Support im Einsatz verliert der wichtigste Vorteil seinen Wert
  • Telefonieminuten und Rufnummern sind nicht Teil der Lizenz

Kosten-Deep-Dive: Was zahlen Sie wirklich?

Der Einstiegspreis ist ein Werbeversprechen, die Gesamtkosten sind eine Rechnung. Beide hängen an der Teamgröße, am Abrechnungsmodell und an Posten, die in keiner Preisliste stehen. Stellen Sie unten Ihre Teamgröße ein - die Summen aktualisieren sich für beide Tools.

So rechnen die beiden Anbieter ab

Keap startet mit $249 (Flatrate-Basis für den Einstieg) und rechnet als Flatrate für das gesamte Team ab (Preismodell: Abonnement). Für die höheren Stufen nennt der Anbieter keinen Listenpreis (Individuell auf Anfrage), die Kalkulation entsteht im Vertriebsgespräch. Einen kostenlosen Plan gibt es nicht, der Einstieg läuft über eine Testphase.

Zendesk Sell startet mit $23 - $29 (Basic) und rechnet pro Nutzer und Monat ab (Preismodell: Abonnement). Die nächste dokumentierte Stufe liegt bei $99 - $134 (Business/Enterprise) und steckt im Rechner hinter "Höherer Tarif". Einen kostenlosen Plan gibt es nicht, der Einstieg läuft über eine Testphase.

Gesamtkosten-Rechner

Teamgröße einstellen und die monatlichen sowie jährlichen Kosten beider Tools vergleichen.

20 Nutzer
1 Nutzer
50 Nutzer
Keap249,00 $ / Monat

2.988,00 $ pro Jahr · Flatrate für das Team: die Summe bleibt gleich, solange die Nutzerobergrenze des Tarifs reicht.

Zendesk Sell460,00 $ / Monat

5.520,00 $ pro Jahr · 23,00 $ pro Nutzer und Monat.

Bei 20 Nutzern ist Keap um 211,00 $ pro Monat günstiger - über zwölf Monate ergibt das 2.532,00 $ Unterschied.

Grundlage sind die Listenpreise aus unserer Tool-Datenbank. Rabatte bei Jahresvorauszahlung, Add-ons und Onboarding-Gebühren sind nicht enthalten - was typischerweise dazukommt, steht direkt unter diesem Rechner.

Versteckte Kosten neben der Lizenz

Add-ons, Onboarding-Gebühren, Seat-Buckets, Kontaktstaffeln und Bindungsfristen verschieben die Rechnung häufig stärker als der Preis pro Nutzer. Was bei diesen beiden Anbietern typischerweise dazukommt:

Keap

Die Flatrate von 249 USD klingt nach Planungssicherheit, deckt aber ein festes Kontingent ab: eine begrenzte Zahl an Nutzern und ein Kontaktvolumen. Beides ist erweiterbar - und genau dort entstehen die Folgekosten, weil zusätzliche Sitze und Kontaktstufen separat berechnet werden. Rechnen sollte man außerdem mit einer einmaligen Onboarding-Gebühr, die bei Keap Teil des Einstiegs ist, sowie mit dem E-Mail-Versandvolumen bei aktiven Kampagnen. Wer Automatisierungen selbst baut, investiert zusätzlich Arbeitszeit in Aufbau und Pflege der Sequenzen; das ist der eigentliche Kostenblock der ersten Monate.

Zendesk Sell

Zwei Positionen stehen bei Zendesk Sell nicht im Lizenzpreis. Erstens die Telefonie: Rufnummern und Gesprächsminuten werden über Guthaben abgerechnet, bei aktivem Outbound ist das ein spürbarer monatlicher Posten. Zweitens der Funktionsumfang - Automatisierung, Vertriebsprognosen und die tieferen Analysen sitzen in den Business- und Enterprise-Stufen ab 99 USD pro Nutzer, während Basic vor allem Kontakt- und Deal-Verwaltung abdeckt. Wer das volle Bild will, rechnet zusätzlich die Lizenzen der Zendesk Suite für den Service-Teil ein, denn genau aus dieser Kombination entsteht der Mehrwert des Produkts.

Für wen ist Keap und für wen Zendesk Sell?

Beide Tools sind gut - für unterschiedliche Teams. Die häufigste Fehlentscheidung ist nicht das schlechtere Produkt, sondern das falsche Profil.

Keap passt zu …

Keap passt zu kleinen und mittleren Unternehmen, für die Automatisierung Kernstrategie ist und nicht Zusatzfunktion: Dienstleister mit wiederkehrenden Abläufen, Coaching- und Agenturmodelle, Onlinehandel mit Follow-up-Ketten. Dort bezahlt sich die Flatrate über eingesparte Tools und Handarbeit. Ein dreiköpfiges Vertriebsteam, das lediglich Deals nachverfolgen will, zahlt bei Keap ein Vielfaches gegenüber einem schlanken Pipeline-Tool und nutzt den größeren Teil des Systems nie.

Zendesk Sell passt zu …

Zendesk Sell ist die naheliegende Wahl für Vertriebsteams in Unternehmen, die Zendesk Support bereits nutzen: gemeinsame Kundenhistorie, ein Login, keine Brücke zwischen Ticket und Deal. Auch telefonielastige Innendienst-Teams profitieren vom eingebauten Dialer. Als eigenständiges CRM ohne Zendesk-Umfeld ist das Produkt dagegen schwer zu begründen, weil vergleichbare Pipeline-Funktionen bei den SMB-Spezialisten günstiger und fokussierter zu haben sind.

Alle technischen Details im Überblick

Die Tabelle listet alle Preisangaben und die 3 Funktionen, die für mindestens eines der beiden Tools erfasst sind. Ein Strich bedeutet, dass zu diesem Punkt keine Angabe vorliegt - nicht, dass die Funktion fehlt.

Nur bei Keap erfasst: ERP- und Finanzintegration und Marketing-Automatisierung. Nur bei Zendesk Sell erfasst: Nativer Dialer / Telefonie.

Direkter Funktions- und Preisvergleich zwischen Keap und Zendesk Sell
KriteriumKeapZendesk Sell
Einstiegspreisab 249,00 $ / Monat$249 (Flatrate-Basis für den Einstieg)ab 23,00 $ / Monat$23 - $29 (Basic)
High-Tier-PreisIndividuell auf Anfrage$99 - $134 (Business/Enterprise)
PreismodellAbonnementAbonnement
Kostenloser PlanNeinNein
KategorieEnterprise- und All-in-One-CRMEnterprise- und All-in-One-CRM
ERP- und FinanzintegrationJa
Marketing-AutomatisierungJa
Nativer Dialer / TelefonieJa

Fazit: Keap oder Zendesk Sell?

Zendesk Sell ist der günstigere Einstieg (23,00 $ pro Nutzer und Monat). Beim Funktionsumfang liegt Keap vorn: 2 von 3 verglichenen Funktionen sind abgedeckt.

Für ein Team mit 20 Nutzern heißt das konkret: Keap kostet 249,00 $ pro Monat (Flatrate, unabhängig von der Teamgröße), Zendesk Sell 460,00 $ pro Monat. Über ein Jahr trennen die beiden 2.532,00 $ zugunsten von Keap - dieser Betrag sollte gegen den Nutzen der jeweiligen Funktionen gerechnet werden, nicht gegen das Bauchgefühl. Dazu kommen in beiden Fällen die Posten aus dem Kostenabschnitt: sie entscheiden häufiger über das Budget als der Preis pro Nutzer.

Häufige Fragen zu Keap und Zendesk Sell

Was ist der Hauptunterschied zwischen Keap und Zendesk Sell?
Die Zielgruppe. Keap passt zu kleinen und mittleren Unternehmen, für die Automatisierung Kernstrategie ist und nicht Zusatzfunktion: Dienstleister mit wiederkehrenden Abläufen, Coaching- und Agenturmodelle, Onlinehandel mit Follow-up-Ketten. Zendesk Sell ist die naheliegende Wahl für Vertriebsteams in Unternehmen, die Zendesk Support bereits nutzen: gemeinsame Kundenhistorie, ein Login, keine Brücke zwischen Ticket und Deal.
Ist Keap oder Zendesk Sell günstiger?
Zendesk Sell ist im Einstieg günstiger. Keap: ab 249,00 $ / Monat. Zendesk Sell: ab 23,00 $ / Monat. Für die tatsächlichen Kosten ist allerdings die Teamgröße entscheidend, weil beide Anbieter unterschiedlich abrechnen.
Was kosten Keap und Zendesk Sell bei 20 Nutzern?
Bei 20 Nutzern im Einstiegstarif kostet Keap 249,00 $ pro Monat (Flatrate, unabhängig von der Teamgröße), Zendesk Sell 460,00 $ pro Monat. Das sind 211,00 $ pro Monat und 2.532,00 $ pro Jahr Unterschied zugunsten von Keap. Der Rechner auf dieser Seite zeigt jede andere Teamgröße.
Welches Tool ist für ein kleines Team mit 5 Nutzern günstiger?
Bei 5 Nutzern im Einstiegstarif kostet Keap 249,00 $ pro Monat (Flatrate, unabhängig von der Teamgröße), Zendesk Sell 115,00 $ pro Monat. Das sind 134,00 $ pro Monat und 1.608,00 $ pro Jahr Unterschied zugunsten von Zendesk Sell. Der Rechner auf dieser Seite zeigt jede andere Teamgröße.
Wie unterscheiden sich Keap und Zendesk Sell im Funktionsumfang?
Keap deckt 2 von 3 verglichenen Funktionen ab, Zendesk Sell 1. Der Vorsprung von Keap sagt allerdings nichts darüber, ob die zusätzlichen Funktionen zu Ihrem Prozess passen - die Tabelle auf dieser Seite zeigt die Unterschiede im Einzelnen.
Gibt es bei Keap oder Zendesk Sell einen kostenlosen Plan?
Nein, weder Keap noch Zendesk Sell hat einen kostenlosen Plan. Die Evaluierung läuft in beiden Fällen über eine Testphase.
Welche versteckten Kosten haben Keap und Zendesk Sell?
Keap: Die Flatrate von 249 USD klingt nach Planungssicherheit, deckt aber ein festes Kontingent ab: eine begrenzte Zahl an Nutzern und ein Kontaktvolumen. Zendesk Sell: Zwei Positionen stehen bei Zendesk Sell nicht im Lizenzpreis. Die Details stehen im Kostenabschnitt dieser Seite.
Welche Schwächen haben Keap und Zendesk Sell?
Keap: Mit 249 USD Einstieg ist die Hürde die höchste in unserer Matrix. Zendesk Sell: Zwischen Basic mit 23 USD und Business mit 99 USD liegt ein Preissprung um das Vierfache.

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Stand: 2026. Grundlage sind die öffentlichen Listenpreise der Anbieter und unsere redaktionelle Auswertung. Preise, Tarifstufen und Kontingente ändern sich - prüfen Sie die für Sie relevanten Angaben vor dem Abschluss beim Anbieter.