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Ontraport vs Zendesk Sell: Welches ist besser in 2026?

Der Einstieg kostet bei Ontraport 83,00 $ pro Konto, bei Zendesk Sell 23,00 $ pro Nutzer und Monat - über die Entscheidung sagt das wenig. Dieser Vergleich stellt beide Tools gegenüber: Stärken und Schwächen im Alltag, die Gesamtkosten für Ihre Teamgröße, die Kostenposten neben der Lizenz und die Frage, für welches Team sich welches Werkzeug wirklich rechnet.

TL;DR - die Kurzfassung

Wählen Sie Ontraport, wenn …

  • Funktionsbreite zählt: 4 von 7 verglichenen Funktionen sind abgedeckt, bei Zendesk Sell sind es 1.
  • der Preis nicht am einzelnen Sitz hängt: Ontraport rechnet pro Konto ab, Zendesk Sell pro Nutzer - prüfen Sie dann, wie viele Sitze der Tarif abdeckt.

Ontraport passt zu etablierten Kleinunternehmen, deren Umsatz an automatisierten Abläufen hängt und die Verkauf, Abrechnung und Kundenbereich nicht auf drei Systeme verteilen wollen: Coaching- und Kursanbieter, Dienstleister mit wiederkehrenden Zahlungen, Onlinehandel mit Follow-up-Ketten.

Wählen Sie Zendesk Sell, wenn …

  • das Budget den Ausschlag gibt: 23,00 $ pro Nutzer und Monat gegenüber 83,00 $ pro Konto bei Ontraport.

Zendesk Sell ist die naheliegende Wahl für Vertriebsteams in Unternehmen, die Zendesk Support bereits nutzen: gemeinsame Kundenhistorie, ein Login, keine Brücke zwischen Ticket und Deal.

Ontraport und Zendesk Sell im Kurzprofil

Ontraport

Enterprise- und All-in-One-CRM

Ontraport legt CRM, Marketing-Automatisierung, Zahlungen und ein eigenes CMS für Landingpages, Kundenportale und Kursbereiche auf eine Datenbank. Der KI-Assistent arbeitet innerhalb der Automationen, Rechnungen und Abos werden im System selbst abgewickelt. Abgerechnet wird pro Konto nach Kontaktstaffel statt pro Sitz: Der Plus-Tarif deckt 500 Kontakte und einen Nutzer ab. Gedacht für etablierte Kleinunternehmen, die aus Starter-Tools herausgewachsen sind, aber kein Enterprise-Projekt starten wollen.

Preis
ab 83,00 $ / Monat$83 (Plus, Jahreszahlung, 500 Kontakte) - $99 monatlich
Preismodell
Abonnement

Zendesk Sell

Enterprise- und All-in-One-CRM

Zendesk Sell greift nahtlos in Zendesk Support und bringt native Telefonie direkt in den Vertriebsalltag. Über die Zendesk Suite und Mailchimp lassen sich Service- und Marketing-Prozesse anschließen. Sinnvoll vor allem für Vertriebsteams, die eng mit Kundenservice und Ticketing zusammenarbeiten.

Preis
ab 23,00 $ / Monat$23 - $29 (Basic)
Preismodell
Abonnement

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Feature-Listen sagen, was ein Tool kann. Interessanter ist, was im Alltag trägt und wo es klemmt. Die folgenden Punkte stammen aus unserer Recherche zu Preisstruktur, Funktionsumfang und Positionierung der beiden Anbieter.

Ontraport

Stärken

  • CRM, Marketing-Automatisierung, Zahlungen und Kundenportale liegen auf einer Datenbank
  • Rechnungen, Abos und fehlgeschlagene Zahlungen werden im System selbst abgewickelt
  • Der KI-Assistent arbeitet innerhalb der Automationen und greift dort auf Kundendaten zu
  • Custom Objects und Rollup-Felder erlauben ab der Pro-Stufe eigene Datenstrukturen
  • Bei Jahreszahlung nennt der Anbieter zwei Freimonate: zehn Raten statt zwölf

Schwächen

  • Der Einstieg deckt 500 Kontakte und einen einzigen Nutzer ab
  • Jeder weitere Nutzer wird zusätzlich zur Kontaktstaffel berechnet
  • Kein nativer Dialer, Telefonie läuft ausschließlich über Drittanbieter
  • Mehrere Kontingente kaufen sich bei Erschöpfung automatisch nach
  • Ein Downgrade löscht die Daten der wegfallenden Funktionen

Zendesk Sell

Stärken

  • Telefonie ist nativ eingebaut, ein separates Dialer-Tool entfällt
  • Direkter Durchgriff auf Zendesk Support und das dortige Ticketing
  • Zendesk Suite und Mailchimp sind als Erweiterungen vorgesehen
  • Mit 23 USD ist der Einstieg für ein Enterprise-Ökosystem vergleichsweise niedrig

Schwächen

  • Zwischen Basic mit 23 USD und Business mit 99 USD liegt ein Preissprung um das Vierfache
  • Ohne Zendesk Support im Einsatz verliert der wichtigste Vorteil seinen Wert
  • Telefonieminuten und Rufnummern sind nicht Teil der Lizenz

Kosten-Deep-Dive: Was zahlen Sie wirklich?

Der Einstiegspreis ist ein Werbeversprechen, die Gesamtkosten sind eine Rechnung. Beide hängen an der Teamgröße, am Abrechnungsmodell und an Posten, die in keiner Preisliste stehen. Stellen Sie unten Ihre Teamgröße ein - die Summen aktualisieren sich für beide Tools.

So rechnen die beiden Anbieter ab

Ontraport startet mit $83 (Plus, Jahreszahlung, 500 Kontakte) - $99 monatlich und rechnet als Tarifpreis pro Konto ab (Preismodell: Abonnement). Die nächste dokumentierte Stufe liegt bei $124 (Pro) - $249 (Enterprise) und steckt im Rechner hinter "Höherer Tarif". Einen kostenlosen Plan gibt es nicht, der Einstieg läuft über eine Testphase.

Zendesk Sell startet mit $23 - $29 (Basic) und rechnet pro Nutzer und Monat ab (Preismodell: Abonnement). Die nächste dokumentierte Stufe liegt bei $99 - $134 (Business/Enterprise) und steckt im Rechner hinter "Höherer Tarif". Einen kostenlosen Plan gibt es nicht, der Einstieg läuft über eine Testphase.

Gesamtkosten-Rechner

Teamgröße einstellen und die monatlichen sowie jährlichen Kosten beider Tools vergleichen.

20 Nutzer
1 Nutzer
50 Nutzer
Ontraport83,00 $ / Monat

996,00 $ pro Jahr · Der Betrag gilt pro Konto: Die Summe bleibt gleich, solange die Nutzerobergrenze des Tarifs reicht - zusätzliche Sitze stehen in den Kostenposten.

Zendesk Sell460,00 $ / Monat

5.520,00 $ pro Jahr · 23,00 $ pro Nutzer und Monat.

Bei 20 Nutzern ist Ontraport um 377,00 $ pro Monat günstiger - über zwölf Monate ergibt das 4.524,00 $ Unterschied.

Grundlage sind die Listenpreise aus unserer Tool-Datenbank. Rabatte bei Jahresvorauszahlung, Add-ons und Onboarding-Gebühren sind nicht enthalten - was typischerweise dazukommt, steht direkt unter diesem Rechner.

Versteckte Kosten neben der Lizenz

Add-ons, Onboarding-Gebühren, Seat-Buckets, Kontaktstaffeln und Bindungsfristen verschieben die Rechnung häufig stärker als der Preis pro Nutzer. Was bei diesen beiden Anbietern typischerweise dazukommt:

Ontraport

Der Listenpreis ist bei Ontraport der Boden von mehreren parallelen Zählern. Die Kontaktstaffel ist der erste: Plus kostet 99 USD bei 500 Kontakten und liegt bei 5.000 Kontakten bereits bei 219 USD, unabhängig von der Teamgröße. Der zweite ist die Nutzerzahl, denn zusätzliche Sitze werden separat berechnet. Dazu kommen Posten, die als eigene Abos oder Guthaben laufen: der geteilte Posteingang mit Webchat pro Nutzer, das Dynamic CMS für Landingpages und Kursbereiche, ein SMS-Plan und Credits für den KI-Assistenten. Mehrere dieser Kontingente füllen sich bei Erschöpfung automatisch nach, die Rechnung kann also ohne eigenes Zutun steigen. Und der Jahresvertrag rabattiert nur die Grundgebühr - Add-ons bleiben monatlich.

Zendesk Sell

Zwei Positionen stehen bei Zendesk Sell nicht im Lizenzpreis. Erstens die Telefonie: Rufnummern und Gesprächsminuten werden über Guthaben abgerechnet, bei aktivem Outbound ist das ein spürbarer monatlicher Posten. Zweitens der Funktionsumfang - Automatisierung, Vertriebsprognosen und die tieferen Analysen sitzen in den Business- und Enterprise-Stufen ab 99 USD pro Nutzer, während Basic vor allem Kontakt- und Deal-Verwaltung abdeckt. Wer das volle Bild will, rechnet zusätzlich die Lizenzen der Zendesk Suite für den Service-Teil ein, denn genau aus dieser Kombination entsteht der Mehrwert des Produkts.

Für wen ist Ontraport und für wen Zendesk Sell?

Beide Tools sind gut - für unterschiedliche Teams. Die häufigste Fehlentscheidung ist nicht das schlechtere Produkt, sondern das falsche Profil.

Ontraport passt zu …

Ontraport passt zu etablierten Kleinunternehmen, deren Umsatz an automatisierten Abläufen hängt und die Verkauf, Abrechnung und Kundenbereich nicht auf drei Systeme verteilen wollen: Coaching- und Kursanbieter, Dienstleister mit wiederkehrenden Zahlungen, Onlinehandel mit Follow-up-Ketten. Für ein wachsendes Vertriebsteam ist es die falsche Bauform, weil der Preis an der Kontaktdatenbank hängt und jeder Sitz zusätzlich kostet. Telefonvertrieb sollte ebenfalls anderswo suchen, denn gewählt wird hier nicht.

Zendesk Sell passt zu …

Zendesk Sell ist die naheliegende Wahl für Vertriebsteams in Unternehmen, die Zendesk Support bereits nutzen: gemeinsame Kundenhistorie, ein Login, keine Brücke zwischen Ticket und Deal. Auch telefonielastige Innendienst-Teams profitieren vom eingebauten Dialer. Als eigenständiges CRM ohne Zendesk-Umfeld ist das Produkt dagegen schwer zu begründen, weil vergleichbare Pipeline-Funktionen bei den SMB-Spezialisten günstiger und fokussierter zu haben sind.

Alle technischen Details im Überblick

Die Tabelle listet alle Preisangaben und die 7 Funktionen, die für mindestens eines der beiden Tools erfasst sind. Ein Nein heißt, dass wir die Angabe geprüft haben und die Funktion im Produkt fehlt. Ein Strich heißt, dass dazu keine Angabe vorliegt - nicht, dass die Funktion fehlt.

Ontraport bringt Sequenzen mit SMS, Chat oder LinkedIn mit, Zendesk Sell nicht. Nur bei Ontraport erfasst: Custom Objects / flexibles Datenmodell, KI-Funktionen und Marketing-Automatisierung. Nur bei Zendesk Sell erfasst: Nativer Dialer / Telefonie. Auf Chat- oder Messenger-Postfach und Warmup und Postfach-Rotation verzichten beide.

Direkter Funktions- und Preisvergleich zwischen Ontraport und Zendesk Sell
KriteriumOntraportZendesk Sell
Einstiegspreisab 83,00 $ / Monat$83 (Plus, Jahreszahlung, 500 Kontakte) - $99 monatlichab 23,00 $ / Monat$23 - $29 (Basic)
High-Tier-Preis$124 (Pro) - $249 (Enterprise)$99 - $134 (Business/Enterprise)
PreismodellAbonnementAbonnement
Kostenloser PlanNeinNein
KategorieEnterprise- und All-in-One-CRMEnterprise- und All-in-One-CRM
Chat- oder Messenger-PostfachNeinNein
Custom Objects / flexibles DatenmodellJa
KI-FunktionenJa
Marketing-AutomatisierungJa
Nativer Dialer / TelefonieJa
Sequenzen mit SMS, Chat oder LinkedInJaNein
Warmup und Postfach-RotationNeinNein

Fazit: Ontraport oder Zendesk Sell?

Zendesk Sell ist der günstigere Einstieg (23,00 $ pro Nutzer und Monat). Beim Funktionsumfang liegt Ontraport vorn: 4 von 7 verglichenen Funktionen sind abgedeckt.

Für ein Team mit 20 Nutzern heißt das konkret: Ontraport kostet 83,00 $ pro Monat (Tarifpreis pro Konto, nicht pro Nutzer gerechnet), Zendesk Sell 460,00 $ pro Monat. Über ein Jahr trennen die beiden 4.524,00 $ zugunsten von Ontraport - dieser Betrag sollte gegen den Nutzen der jeweiligen Funktionen gerechnet werden, nicht gegen das Bauchgefühl. Dazu kommen in beiden Fällen die Posten aus dem Kostenabschnitt: sie entscheiden häufiger über das Budget als der Preis pro Nutzer.

Häufige Fragen zu Ontraport und Zendesk Sell

Was ist der Hauptunterschied zwischen Ontraport und Zendesk Sell?
Die Zielgruppe. Ontraport passt zu etablierten Kleinunternehmen, deren Umsatz an automatisierten Abläufen hängt und die Verkauf, Abrechnung und Kundenbereich nicht auf drei Systeme verteilen wollen: Coaching- und Kursanbieter, Dienstleister mit wiederkehrenden Zahlungen, Onlinehandel mit Follow-up-Ketten. Zendesk Sell ist die naheliegende Wahl für Vertriebsteams in Unternehmen, die Zendesk Support bereits nutzen: gemeinsame Kundenhistorie, ein Login, keine Brücke zwischen Ticket und Deal.
Ist Ontraport oder Zendesk Sell günstiger?
Zendesk Sell ist im Einstieg günstiger. Ontraport: ab 83,00 $ / Monat. Zendesk Sell: ab 23,00 $ / Monat. Für die tatsächlichen Kosten ist allerdings die Teamgröße entscheidend, weil beide Anbieter unterschiedlich abrechnen.
Was kosten Ontraport und Zendesk Sell bei 20 Nutzern?
Bei 20 Nutzern im Einstiegstarif kostet Ontraport 83,00 $ pro Monat (Tarifpreis pro Konto, nicht pro Nutzer gerechnet), Zendesk Sell 460,00 $ pro Monat. Das sind 377,00 $ pro Monat und 4.524,00 $ pro Jahr Unterschied zugunsten von Ontraport. Der Rechner auf dieser Seite zeigt jede andere Teamgröße.
Welches Tool ist für ein kleines Team mit 5 Nutzern günstiger?
Bei 5 Nutzern im Einstiegstarif kostet Ontraport 83,00 $ pro Monat (Tarifpreis pro Konto, nicht pro Nutzer gerechnet), Zendesk Sell 115,00 $ pro Monat. Das sind 32,00 $ pro Monat und 384,00 $ pro Jahr Unterschied zugunsten von Ontraport. Der Rechner auf dieser Seite zeigt jede andere Teamgröße.
Wie unterscheiden sich Ontraport und Zendesk Sell im Funktionsumfang?
Ontraport deckt 4 von 7 verglichenen Funktionen ab, Zendesk Sell 1. Der Vorsprung von Ontraport sagt allerdings nichts darüber, ob die zusätzlichen Funktionen zu Ihrem Prozess passen - die Tabelle auf dieser Seite zeigt die Unterschiede im Einzelnen.
Gibt es bei Ontraport oder Zendesk Sell einen kostenlosen Plan?
Nein, weder Ontraport noch Zendesk Sell hat einen kostenlosen Plan. Die Evaluierung läuft in beiden Fällen über eine Testphase.
Welche versteckten Kosten haben Ontraport und Zendesk Sell?
Ontraport: Der Listenpreis ist bei Ontraport der Boden von mehreren parallelen Zählern. Zendesk Sell: Zwei Positionen stehen bei Zendesk Sell nicht im Lizenzpreis. Die Details stehen im Kostenabschnitt dieser Seite.
Welche Schwächen haben Ontraport und Zendesk Sell?
Ontraport: Der Einstieg deckt 500 Kontakte und einen einzigen Nutzer ab. Zendesk Sell: Zwischen Basic mit 23 USD und Business mit 99 USD liegt ein Preissprung um das Vierfache.

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Stand: 2026. Grundlage sind die öffentlichen Listenpreise der Anbieter und unsere redaktionelle Auswertung. Preise, Tarifstufen und Kontingente ändern sich - prüfen Sie die für Sie relevanten Angaben vor dem Abschluss beim Anbieter.